Kamera Animation


Geschichte der Feuerwehr Stadt Werder (Havel)

 

Bitte wählen:
Zeitungsartikel zum 110. Bestehen der FF Stadt Werder (Havel)
Der Anfang...

 

Der Anfang...
In einem Artikel im General-Anzeiger vom 16.12.1940, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Wehr, wurde das Entstehen und die Entwicklung überliefert.

"Am 24.September 1890 haben sich etwa 20 Männer unserer Stadt zusammengefunden, um eine Freiwillige Feuerwehr in Werder (Havel) zu gründen. Am 1.Dezember 1890 beriefen sie eine Generalversammlung ein, in welcher die Gründung vollzogen wurde. Namen, wie Gleining sen., Kuhnert, Bergel, Schröder, Reimann, Rind, Kühn, Jacob, Hummel, Felgentreu und Moritz sind als Gründer der Wehr in die Geschichte der Stadt eingegangen."


Als Führer der Wehr fungierten:

1890 bis 1893 Fritz Gleining sen.
1893 bis 1902 Edmund Kühn
1902 bis 1909 Karl Gleining jun.
1909 bis 1915 Edmund Kühn
1915 bis 1920 Alex Rottmann
1920 bis 1939 Karl Zeising
1939 bis 1945 Karl Türklitz bzw. Arthur Schreiber als Stellvertreter
1945 bis 1951 Otto Siemon sen., zwischenzeitlich für kurze Zeit Paul Schalk und Karl Zeising jun., da Otto Siemon noch die Funktion des Abschnittsleiters inne hatte
1951 bis 1962 Gustav Kranig sen.
1962 bis 1966 Gustav Kranig jun.
1966 bis 1997 Siegfried Kranig
1997 bis 1999 Dietmar Locke
1999 bis 2003 Volkmar Kranig als amtierender Stadtwehrführer
2003 bis 2005 Volkmar Kranig als ehrenamtlicher Stadtwehrführer
ab Okt. 2005 Lothar Boreck als ehrenamtlicher Stadtwehrführer

 

Nach oben

 

Liebe Kameraden/innen,

Ihr Einsatz für unsere Stadt, für ihre Bürger, ist vorbildlich. Dafür gebührt Ihnen der Dank
und die Anerkennung aller. Ein solcher Dank bedarf nicht vieler Worte. Er kann auch in
Worten allein nicht abgestattet werden. Sie leisten Ihren Dienst freiwillig unter Zurückstellung
persönlicher Interessen im Dienste der Allgemeinheit. Ein Dienst, der hohe physische und psychische
Leistungsbereitschaft eines jeden einzelnen von Ihnen abverlangt. Manchmal können Sie leider
nicht mehr helfen, besonders bei Verkehrsunfällen. Sie stehen jeder Zeit Ihren Mann, ob am Tage
oder in der Nacht. Auch wenn der Einsatz die ganze Nacht gedauert hat, morgens gehen Sie
wieder zur Arbeit. Während manch anderer vor dem Fernseher beim Bier sitzt, sind Sie
einsatzbereit, riskieren Ihre Gesundheit und setzen teilweise Ihr Leben aufs Spiel, um anderen
zu helfen. Mit Ihrer vorbildlichen und nachahmenswerten Pflichterfüllung sind Sie ein Sinnbild
für guten Willen und der tätigen Nächstenliebe geworden. Sie gehören zu den besten
Bürgern unserer Stadt. Mein Dank gilt insbesondere Ihren Frauen und Partnerinnen, ohne deren
Verständnis Sie diesen Dienst nicht leisten könnten. Bleiben Sie eine starke einsatzbereite Wehr.
Erhalten Sie Ihre Kameradschaft. Die Stadt wird Sie nach besten Kräften unterstützen.
Die Stadt ist stolz auf Sie.

Bürgermeister, Werner Große (09/2000 - Generalanzeiger 29.09.2000)

 

Nach oben