Besondere Veranstaltungen

 
 

19.03.2010

Besuch Innenminister Speer
 
 
       
Freitag      
       
Artikel in der PNN vom 22.03.2010
     
Nach oben

 
 

08.03.2010

Einweihung Gerätehaus Ofw Werder
 
 
       
Montag      
       

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Landesbranddirektor Merz,
sehr geehrte Gäste,
werte Kameraden, 

nach fast zweijähriger Bauzeit können wir heute das neue, das rekonstruiert und sanierte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Werder  (Havel) in Besitz nehmen. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk für den 120zigsten Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel), welchen wir in diesem Jahr begehen, kann es kaum geben. 
Bedanken möchten wir uns dafür bei dem Bürgermeister Werner Große und seinem Arrangement und natürlich nicht zuletzt bei den Abgeordneten, die den Weg frei gemacht und die Zustimmung für die Bereitstellung der finanziellen Mittel gegeben haben. Allen beteiligten war klar, was in Werder geschaffen wird, benötigt auch den entsprechenden Schutz und die Kameraden benötigen vernünftige Arbeits- und Lebensbedingungen. Der Dank geht natürlich auch an die Baufirmen, die aus alt und marode, neu und modern gemacht haben. Die Unannehmlichkeiten für die Kameraden während der Bauphase werden bald vergessen sein.
Eine stattliche Summe, ohne Fördermittelzuschuss, ist hier in den Bau geflossen. Diese Summe muss erst mal erwirtschaftet werden und keiner kann so leicht die Euros aus den Ärmeln schütteln. Danken möchten wir auch der Kämmerin Frau Hesse, die die benötigten Euros im Stadtsparstrumpf  gefunden hat.
Was hier durch die Baufirmen geschaffen wurde ist nicht nur für die Ortsfeuerwehr Werder-Stadt, sondern kommt auch allen anderen Ortsfeuerwehren zu gute. Hier lagern zentral für alle Ortsfeuerwehren die Reserven und es muss nicht in jeder Ortsfeuerwehr eine Lagerwirtschaft organisiert und entsprechende Räumlichkeiten vorgehalten werden. Auch ist der Raum, in dem wir uns zurzeit aufhalten, bestens für größere und zentrale Schulungsmaßnahmen mit unseren Ortsfeuerwehren geeignet.
Bei der Planung und Bauausführung wurde auch bedacht, sollte es mal eine Großschadenslage geben und die Verwaltungshäuser sind nicht mehr arbeitsfähig, kann von hier ein Notbetrieb für die Stadt Werder (Havel) organisiert und geführt werden. Die Einsatzleitung hat dann geeignete Räumlichkeiten.
Geplant war ja, dass das neue Tanklöschfahrzeug und das Haus komplett übergeben werden sollte. Wie Sie selber gesehen haben, sind die Außenanlagen leider noch nicht fertig geworden. Der liebe Gott war zwar mal ein Werderaner und lässt die Obstbäume zur Baumblüte blühen, aber hier hat er uns mit dem schlechten  Herbstwetter und dem langen Winter im Stich gelassen. Wenn alles komplett fertig gestellt ist, werden wir für alle einen Tag der offenen Tür veranstalten. Genug Anfragen zu einem Termin hat es aus der Bevölkerung hierzu schon gegeben. Schön wäre es noch, wenn sich noch mehr Bürger finden würden, die die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen, ob im Förderverein oder noch besser als aktive Kameraden in der Einsatzabteilung.
Von hier möchte ich noch mal den Appell an die große Politik richten, die Bedingungen für die Mitarbeit im Ehrenamt zu verbessern und auch Arbeitgebern Erleichterungen zu geben, wenn sie bereit sind Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren zu beschäftigen und diesen auch für das Ehrenamt die nötige Freistellung geben bzw. auch während der Arbeitszeit ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen. Solche Betriebsleiter, wie z.B. aus der Galvanikfirma hier in Werder, gibt leider zu wenige. Eine Ehrung mit einem Schild ist in meinen Augen ein bisschen zu dürftig. Wie sage ich immer, wir müssen wieder da hinkommen, wo wir mal waren, als die Freiwilligen Feuerwehren gegründet wurden. Es waren die selbstständigen Handwerksmeister, die als Gründungsmitglieder fungiert hatten und auch ihre Gesellen zur Feuerwehr geschickt haben. Leider hat sich da die Zeit verändert und eine Mitarbeit im Ehrenamt ist oftmals ein Grund nicht beschäftigt zu werden.
Unser Dank geht aber auch an die Firmen der Stadt, wie zum Beispiel die Firma Mieck, die Firma Zilch, die Firma Miele aus den Havelauen und die Firma Möbelchrist, die bestimmte Geräte und Ausrüstungen für die Innenausstattung gesponsert bzw. preisgünstig angeboten haben.
Insofern möchte ich meine kleine Ansprache beenden, möchte die Gäste einladen das Haus zu besichtigen und gebe hiermit das Haus der Freiwilligen Feuerwehr zu Nutzung frei.

     
Lothar Boreck      
Stadtwehrführer      
       
Artikel PNN und MAZ vom 09.03.2010    
       
Nach oben

 
 

22.01.2010

Jahreshauptversammlung 2009 Rechenschaftsbericht
       
Freitag      
       

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Große, 
sehr geehrte Abgeordnete, 
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden
,
sehr geehrte Gäste, 

im Namen der Stadtwehrführung möchte ich alle auf das Herzlichste zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung und Rechenschaftslegung der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) für das Jahr 2009 begrüßen.

Ein Ereignis reiche Zeit liegt wieder mal hinter uns und ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen für die geleistete Arbeit im Jahr 2009 zu bedanken und wünsche allen noch ein frohes, erfolgreiches und vor allem ein gesundes Jahr 2010. Der Dank geht auch an die Ehepartner, an die Lebenspartner und kurz gesagt an die zweite bessere Hälfte, die viel Verständnis aufgebracht haben. Neben den rund 3208 Einsatzstunden, die bei 239 Einsätzen im Jahr 2009 geleistet wurden, kommen dann immer noch die Stunden für die Ausbildung und die Stunden für die Pflege und Wartung der Ausrüstung und der Technik dazu. Ich will kein Ehrenamt schmälern, aber was Feuerwehrfrauen und -männer leisten, das liegt über dem Normalen. In unserem Ehrenamt kann die meiste Zeit nicht geplant werden. Wenn der Pieper geht, dann heißt es wir werden entsprechend unserer Verpflichtung zum Retten, Löschen, Bergen und Schützen gebraucht. Keiner kann vorher sagen, wann ist er wieder zurück und kommt er gesund und munter zu seiner Familie zurück.

All unser tun und handeln ist darauf ausgerichtet, jederzeit für unsere Stadt, für unsere Bürger und Gäste in Not da zu sein. Ich möchte mal ein Zitat aus einem Gerichtsurteil vom Oberverwaltungsgericht Münster aus dem Jahr 1987 heranziehen. "Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht bzw. ausgebrochen war beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss". An dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert.

Unser Bürgermeister wird sicher nachher sagen, wir haben in den letzten 2 Jahren noch nie so viel in die Feuerwehr, in den Brandschutz investiert wie je zuvor. Ich will ihm die Zahlen auch nicht vorweg nehmen. Zwei Gerätehäuser wurden angefangen zu bauen, wovon das erste in kürze an die Ortsfeuerwehr Werder übergeben werden kann, das neue Tanklöschfahrzeug im Rahmen der Beschaffung von Fahrzeugen für die Stützpunkfeuerwehren wurde bezahlt, das Jahr zuvor das neue Boot gekauft und trotzdem sind da noch immer Forderungen und Wünsche; Es ist schon Richtig, unsere Stadt, unsere Abgeordneten haben viel Geld für die Feuerwehr bereitgestellt und hier kann man nur Danke sagen. Es ist nun mal so, Sicherheit kostet viel Geld.

Wenn wir aber qualitative Arbeit leisten sollen und das wollen wir, dann ist es ganz einfach erforderlich, auch die entsprechende Ausrüstung und Technik bereit zu stellen und den Erfordernissen der heutigen Zeit, dem heutigen Stand der Technik anzupassen.

Ich will nicht sagen, dass wir in unsere Stadt Werder (Havel) mit all unseren Ortsteilen schlecht ausgerüstet sind, trotzdem fehlt noch so einiges. Es kann wieder jeder schmunzeln und sich seinen Teil denken. Ich sage es trotzdem noch mal, wenn das Schwimmbad in Werder gebaut wird, dann muss hier in der Stadt Werder auch an Gefahrguteinsätze gedacht werden. Gefahrgut Gerätewagen stehen in Teltow und in Belzig, dass dauert zu lange. Technik und Ausrüstung kaufen, vernünftige Arbeits- und Lebensbedingungen schaffen, ist alles möglich, wenn die finanziellen Mittel bereitgestellt werden.

Was wir aber nicht kaufen können, das sind die Menschen, die die Technik bedienen. Das ist ein großes Problem unserer Zeit. Wir sind in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) z. Z. 150 Einsatzkräfte. Die Zahl ist konstant zu 2008. Einige haben uns verlassen, einige sind neu dazu gekommen. Jeder neu dazu gekommene benötigt aber erstmal seine Ausrüstung und Ausbildungszeit, um eine vollwertige Einsatzkraft zu werden.

Auch heute werden wir noch 16 Kameradinnen und Kameraden in die Freiwillige Feuerwehr aufnehmen. Ich würde mich freuen, wenn diese 16 auch alle dabei bleiben. Ich kann aber schon heute sagen, das wird nicht passieren. Es wird ein Studium begonnen oder die Lehrstelle liegt weit außerhalb der Stadt Werder (Havel) und ein Umzug ist angesagt. Nicht selten geht der Umzug dann auch in ein anderes Bundesland. Eine aktuelle Statistik besagt, dass sich die Mitgliederzahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr, in allen neuen Bundesländern, im Verhältnis von 2008 zu 2009 weiter verringert haben und sich die Mitgliederzahlen in den alten Bundesländern weiter erhöht haben.

Wo liegen wohl da die Ursachen? Als ich 2009 in Ahrweiler auf einen Lehrgang war, da hat mir ein Lehrgangsteilnehmen aus Niedersachsen gesagt, schönen Dank für die drei gut ausgebildeten Kameraden von euch. Mit Kameraden von euch meinte er Kameraden aus den neuen Bundesländern, die bei ihm im Ort Arbeit gefunden haben. Ich habe schon mal gesagt, wenn die Politik auf Landesebene nicht schnell handelt, die Kameraden im Ehrenamt nicht besser gefördert werden, das sie hier bleiben, dann ist das Ehrenamt "Freiwillige Feuerwehr" bald eine bedrohte Spezies. Es müssen geeignete Wege gefunden werden, um die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr attraktiver zu gestalten, mehr Anreize zu schaffen und die persönliche und zeitliche Belastung zu verringern. Die an gedachte Feuerwehrrente ist nicht das Mittel. Sie würde ja erst nach dem 65zigsten Lebensjahr greifen. Schon heute sollte an die Entlastung der aktiven Kameraden gedacht werden. Ich denke hier zum Beispiel an eine finanzielle Entlastung durch einen Steuerfreibetrag und nicht an Steuern für Aufwandsentschädigungen, die zu zahlen sind. Ich denke hier an eine Entlastung für Arbeitgeber, die zum einen Feuerwehrleute beschäftigen und diesen auch gestatten beim Alarm ihren Arbeitsplatz zu verlassen.

Das Thema Feuerwehrführerschein ist ja am Ziel vorbei geschossen. Genauso wie beim Erlass der Mehrwertsteuer bei der Führerscheinklasse Cl. Wir benötigen, wie auch viele andere auch, die Klasse C bzw. sogar die Klasse CE. Wir, unsere Kameraden werden dafür bestraft, dass die Technik bei Stützpunktfeuerwehren umfangreicher und größer ist.

In vielen Köpfen unserer Mitbürger gehört die Feuerwehr ganz selbstverständlich zu einer kommunalen Leistung. Über das System selbst werden sich keine Gedanken gemacht. Was waren die Freiwilligen Feuerwehren als sie gegründet wurden, es waren Selbstschutzorganisationen von Bürgern für Bürger. Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert. Dieses kann nur funktionieren, wenn die Bürger auch mitmachen. Wir müssen über geeignete Veranstaltungen der vielfältigsten Art versuchen die Mitgliederwerbung zu verbessern. Wir brauchen dazu auch die Politiker, aus der Stadt Werder (Havel), dem Landkreis und aus der Landesregierung die ihre Unterstützung geben und bei jeder Gelegenheit die Wichtigkeit der Feuerwehr betonen. In den Reihen der örtlichen Arbeitgeber und über das Rathaus muss ein feuerwehrfreundliches Klima geschaffen werden, um die Probleme im Bereich der Freistellung zu vermeiden.

Die Entwicklung der Altersstruktur, durch die Flucht aus Gemeinden ohne ausreichende Infrastruktur, werden die Personalprobleme in den kommenden Jahren mit Sicherheit zunehmen. Es muss auch erreicht werden, dass die persönliche Belastung verringert wird. In der Frage der Einsatztätigkeit kann da schlecht was passieren. Die Einsatzhäufigkeit kann nicht geplant werden, an der Fort- und Ausbildung kann es keine Abstriche geben. Eine Entlastung der einzelnen Kameraden kann nur bei der Pflege und Wartung der Technik und der Ausrüstung, bei der Prüfung der Geräte entsprechend der gültigen Prüfvorschriften und bei der Fahrzeugpflege erreicht werden. Sicherlich sind auch noch weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Verantwortung für Brandmeldeanlagen in den öffentlichen Einrichtungen zu nennen.

Zu Anfang nannte ich schon mal die Zahl von 239 Einsätzen im Jahr 2009, das sind 3 mehr als 2008. Darunter waren natürlich auch einige Fehlalarmierungen, die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Tragehilfe und aber auch spektakuläre Einsätze, wie der Wohnungsbrand im März im Scheunhornweg mit einer toten Person, der Brand Nebengelass in Neu Plötzin im März, der Brand der Reithalle in Töplitz im August oder auch die verschiedenen Verkehrsunfälle. Problemeinsätze sind immer wieder die allseits "beliebten" Ölspuren und der Unsicherheit für unsere Führungskräfte. Hier gibt es noch immer keine rechtsverbindlichen klaren Aussagen, wo fängt sie an und wo hört die Zuständigkeit der Feuerwehr auf, da es auch keine eindeutige Regelung vom Land gibt. 30 mal wurde unsere Feuerwehren 2009 zur Beseitigung von Ölspuren gerufen. Dieses Problem ist zum Glück nicht nur unseres. Auch andere Gebietskörperschaften und Feuerwehren schlagen sich mit dieser Problematik rum. 38 mal waren es Brandmeldeanlage, die die Alarmierung der Feuerwehr zur Folge hatte. Glücklicher Weise waren es alles Einsätze, wo nach wenigen Handgriffen der Einsatz beendet werden konnte. Hätte der Junge Mann im Scheunhornweg bereits einen Brand- bzw. Rauchmelder in der Wohnung gehabt, würde er sicher noch heute leben. Der Vermieter beabsichtigt, 2010 alle Wohnungen mit Rauchmelder aus- bzw. nachzurüsten.

Im Fazit kann aber gesagt werden, durch den hohen Ausbildungsstand und die Motivation unserer Kameraden haben wir alle Einsatzaufgaben 2009 Erfolgreich und zur Zufriedenheit gelöst. Einige Male waren wir auch zur Unterstützung anderer Gebietskörperschaften gerufen worden. Wir sind bereit, auch die an uns gestellten Aufgaben 2010 mit einem hohen Niveau zu lösen.

Im Jahr 2009 machte es sich erforderlich, in einigen Ortsteilen neue Ortswehrführungen, wegen Rücktritt der Ortswehrführung oder wegen abgelaufener Dienstzeiten, neu zu besetzen. Dazu wurden in den Ortsfeuerwehren von Werder, von Plessow und Derwitz Anhörungen zur Besetzung der Funktionen durchgeführt. Im Benehmen mit der Verwaltung wurden die entsprechenden Kameraden in ihren Funktionen bestätigt bzw. neue Berufungen vorgenommen. Ebenso waren die Dienstzeiten meiner beiden Stellvertreter abgelaufen. Nach einer Anhörung und dem benehmen mit dem Kreisbrandmeister konnten die Kameraden in ihren Funktionen bestätigt werden.

Zufrieden bin ich nicht mit der Lehrgangsbeschickung an der Kreis- und der Landesfeuerwehrschule. Zum einen haben wir nicht alle beantragten Lehrgangsplätze bekommen und zum anderen konnten die wenigen zugeteilten Plätze auch nicht voll ausgeschöpft werden. Ursachen waren kurzfristige Erkrankungen von Kameraden und nicht Freistellungen durch die Arbeitgeber.

Beim Atemschutzübungslauf konnte ich oftmals erst hinterher feststellen, dass wieder einige Kameraden ihren Termin nicht wahrgenommen hatten. Für 2010 ist das Kontingent an Lehrgangsplätze an der Landesfeuerwehrschule noch geringer ausgefallen. Ich habe den Eindruck, als ob es beabsichtigt ist, dass immer mehr Landesaufgaben an die unteren Verwaltungen abgegeben werden und das Land will sich aus der Verantwortung immer weiter zurückziehen.

An den Kreismeisterschaften im Feuerwehrsport haben auch 2009 wieder Mannschaften aus unserer Stadt teilgenommen. Im Ergebnis der Stadtmeisterschaften hatten sich die Jungenmannschaft von Plessow, die Mädchenmannschaft aus Plötzin, die Männermannschaft aus Derwitz und unsere Stadtmannschaft Frau qualifiziert. Besonders erfolgreich kamen die Mädchen aus Plötzin zurück. Sie konnten zum zweiten Mal den Kreismeistertitel erringen. Aber auch alle anderen Mannschaften haben gute Zeiten hingelegt, auch wenn es hier nicht für fordere Plätze oder einen Platz auf dem Treppchen reichte. Wenn man aber eben die Zeiten gesehen hat, dann waren es gute Ergebnisse. Jedoch sollte man nicht glauben verfallen, wir waren im Feuerwehrsport gut, dann ist alles gut.

Das wichtigste ist die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und darunter verstehe ich auch die Teilnahme an der Aus- und Fortbildung. Hier gib es bei einigen Kameraden noch große Defizite. Ich werde mir die Teilnahmenachweise der regelmäßigen Ausbildung 2010 genauer ansehen und erwarte, dass die Teilnahmenachweise nach Beendigung des Dienstes ohne Verzug gefaxt werden.

Lobend erwähnen muss ich hier wieder die Jugendwarte, die mit viel Elan bei der Sache sind und nicht immer in ihrer Ortswehr die nötige Unterstützung erfahren.

Auch wurde in Werder und in Glindow versucht, trotz der zurzeit noch widrigen Umstände, die ja allen zur genüge bekannt sind, die Kinder bei der Stange zu halten. Ich denke, das ist auch gelungen. Ein paar Wochen müssen wir hier noch überbrücken. Zurzeit haben wir in der Jugendfeuerwehr der Stadt Werder (Havel) insgesamt 59 Kinder. Die Zahl hat sich verringert, weil wir eben noch heute einige von der Jugendfeuerwehr bei den Erwachsenen aufnehmen werden. Von Phöben wurde schon signalisiert, dass in kürze mit neuen Aufnahmeanträgen zu rechnen ist. Auch in Töplitz schnuppern einige Kinder rein und ich denke, auch von hier werden in kürze Aufnahmeanträge kommen. Die größte Jugendgruppe mit zurzeit 18 Kindern ist in Werder.

Was stehen nun für 2010 für neue Aufgaben an. Wir haben mit 19 Kameradinnen und Kameraden einen Truppmann 1 Lehrgang begonnen. Wenn dieser im Juni abgeschlossen ist, werden wir mit einem Truppmann 2 Lehrgang beginnen. Die Stadtmeisterschaften im Feuerwehrsport werden in diesem Jahr durch die Ortsfeuerwehr Glindow organisiert und am selben Tag ist dann noch vorgesehen den Tag der offenen Tür im Gerätehaus Glindow durchzuführen. Vorgesehen ist der 29.05.2010. Ich hoffe, dass bis zu diesem Termin die Bauarbeiten am Gerätehaus Glindow abgeschlossen sind und auch das neue Haus im Betrieb ist.

Mit Fertigstellung des Glindower Gerätehauses erfolgt auch die Fahrzeugumsetzung, wie mit den Ortswehrführern und der Verwaltung besprochen. Auch in Werder sollte ein Tag der offenen Tür durchgeführt werden. Da aber ein Fertigstellungstermin noch nicht in Sicht ist und wir hier nicht bloß leere Räume zeigen wollen, werden wir uns zu einem möglichen Termin noch verständigen.

2008 hatten wir in einer Ortswehrführerberatung beschlossen, die Kreismeisterschaften im Feuerwehrsport für 2010 nach Werder zu holen. Dementsprechend wurde an den Kreisfeuerwehrverband 2008 der Antrag gestellt. Leider konnte sich der Verband bis heute noch nicht entschließen, wegen einer von uns beantragten langfristigen Planungssicherheit, hier eine positive Äußerung zu tätigen. Diese Kreismeisterschaften sollten im Zeichen ,,120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Werder" stehen. Ich gehe davon aus, dass es den Zuschlag nicht geben wird. Trotzdem feiert die Ortsfeuerwehr Werder in diesem Jahr ihr l20 jähriges Bestehen. Die Anregung des Bürgermeisters, aus Anlass dieses Ereignisses abermals in der Stadt Werder (Havel) einen Tag aller Sicherheitskräfte, wie wir ihn hier in Werder schon vor zwei Jahren durchgeführt hatten, zu wiederholen. Diesmal eben unter unserer Regie vereint mit allen BOS. Die Anregung habe ich an die Ortswehrführung von Werder weiter gegeben. Der mögliche Termin wäre der 25.09.2010.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Abgeordnete, werte Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

Ich möchte mich nochmals bei unserem Bürgermeister und den Stadtverordneten für die großzügige Bereitstellung von Haushaltsmittel für den Brandschutz im letzten Jahr in unserer Stadt Werder (Havel) bedanken. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark haben wir als Freiwillige Feuerwehr eine sehr gute Ausstattung, wofür uns einige Freiwillige Feuerwehren beneiden.

Doch haben wir als Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) noch einige Wünsche, die in den Haushaltsberatungen in den nächsten Jahren einfließen sollten.

-         Schaffung einer Planstelle „ Hauptamtlicher Gerätewart“. Die geeignete Methode ist die Beschäftigung eines hauptamtlichen Gerätewartes, mit der Aufgabe eines Hausmeisters für alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) und Gerätewart für feuerwehrtechnische Ausrüstung. Zusatzaufgaben.

-         Es ist an die Ersatzbeschaffung von Ausrüstung und Technik zu denken, die in den nächsten Jahren durch Ablauf von Normen und Fristen ausgesondert werden muss, weil diese den Feuerwehrtechnischenstandart nicht mehr entsprechen.

-         Umrüstung von analogem Funk auf digitalen Funk

-         Beschaffung eines Gerätewagens Logistik mit Zusatzbestückung – Gefahrguteinsatz.

-         Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gerätehäusern, speziell in Töplitz und Phöben

-         Jede Kameradin und jeder Kamerad sollte eine Ausgangsuniform bekommen.

-         Ersatzbeschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (z.B. Hupf 4 Hose) für unser Kameradinnen, Kameraden und der Jugendfeuerwehrbekleidung.

-         Anschaffung eines stärkeren Rettungssatzes für die technische Hilfeleistung.

-         Wünschenswert wäre auch eine Wärmebildkamera, die das Auffinden von Personen und Glutnestern erleichtert und auch bei anderen Einsätzen hilfreich sein kann.

Ich wünsche allen Kameradinnen, Kameraden und unser Jugendfeuerwehr viel Gesundheit, dass jeder vom Ausbildungsdienst und den Einsätzen gesund zu seiner Familie zurückkehrt und dass wir in unserer Stadt Werder (Havel) keinen Unfall in der Feuerwehr haben.

Ich danke für die Aufmerksamkeit !

     
Lothar Boreck    
Stadtwehrführer    
     
     
Nach oben

 
 

09.01.2009

Jahreshauptversammlung 2008 Rechenschaftsbericht
       
Freitag      
       

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Große,
sehr geehrte Ortsvorsteherin und Ortsvorsteher,
sehr geehrte Vertreter der Fraktionen,
werte Kameradinnen und Kameraden,
werte Gäste, 

im Namen der Stadtwehrführung möchte ich alle auf das herzlichste zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2008 und Rechenschaftslegung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) begrüßen.

Wieder einmal liegt eine Ereignis reiche Zeit hinter uns und ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen für die geleistete Arbeit im Jahr 2008 zu bedanken und wünsche allen noch ein frohes, erfolgreiches und vor allem ein gesundes Jahr 2009.

Vieles, was wir uns für das Jahr 2008 vorgenommen hatten, haben wir gemeinsam erreicht. Einige Dinge konnten wir noch nicht so umsetzen, wie wir es gern gewollt hätte. Ich möchte hier zum 3. mal an den 16.11.2006 erinnern, an den Brand des Gerätehauses der Ortsfeuerwehr Glindow. Lange hatte es Probleme wegen der Grundstücksfragen gegeben. Als das endlich geklärt war, war ich eigentlich zuversichtlich, dass noch 2008 der Grundstein für das neue Haus gelegt werden kann. Aber auch hier hat es wieder lange gedauert, bis die Unterlagen für den Bauantragung fertig waren. Eine Begründung, es wird alles vorher richtig abgeklärt, damit die Baugenehmigung zügig erteilt werden kann, leuchtete mir ein. Ich hoffe, dass jetzt zügig die Sache angegangen wird und nicht noch ein Jahr verstreicht. Auch beim Gerätehausumbau in Werder soll es in nächster Zeit Fortschritte geben. Die Ausschreibung für das Haupthaus wurde durchgeführt und es soll wohl auch schon eine Bewertung der Angebote gegeben haben. Der Bauherr ist zwar die Stadt Werder (Havel), die Nutzer der Häuser sind aber die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die oftmals ihre Freizeit in den Häusern verbringen. 

Trotzdem muss man aber der Verwaltung dank sagen für das, was 2008 alles so an Mitteln bereit gestellt wurde. Wenn ich nur so an die Fahrzeugunterhaltungskosten denke, die 2008 angefallen sind. Wir haben zwar einen modernen Fuhrpark, aber auch dieser hat schon wieder die Jahre auf dem Buckel. Ist das LF 16/12 von Glindow schon wieder 10 Jahre alt? Trotzdem, die GR ließ sich nicht weiter verschieben. Es ist nun mal so, Feuerwehrfahrzeuge altern, auch wenn sie nicht bewegt werden und wenig Laufleistung haben. Wer von Mitmenschen verlangt, dass sie in ihrer Freizeit persönliche Interessen zurück stellen und Dienst für die Allgemeinheit tun, darf nicht die Augen und Ohren verschießen, wenn es darum geht, vernünftige Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen und die nötige Technik und Ausrüstung bereit zu stellen. Die Zeiten, da Feuerwehrleute gut ausgebildet und hoch motiviert zu Einsätzen ausrücken müssen, werden niemals enden. Mit schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen können wir uns nicht den nötigen Nachwuchs ran ziehen und halten. Nur die gute und moderne Technik ist nicht alles. Es werden immer Menschen benötigt, die diese auch bedienen.

Mit Datum 31.12.2008 hatten wir in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) 156 ausgebildete Einsatzkräfte. Einige Kameraden sind 2008 von sich aus ausgeschieden, 4 Kameraden habe ich wegen absoluter Inaktivität den Ausschluss ausgesprochen. Es sind aber andere Kameraden aus der Jugendfeuerwehr zur Einsatzabteilung dazu gekommen. So ist die Zahl mit 156 Kameraden gegenüber 2007 konstant geblieben. 156 Kameraden hört sich viel an. Wie viele sind davon aber am Tag in unserer Stadt bzw. den Ortsteilen. Ich denke, mit 40 Kameraden können wir rechnen, wenn alle Ortsfeuerwehren alarmiert werden und wie viele Kameraden sind davon dann auch Atemschutzgeräteträger, die auch unter einem Atemschutzgerät eingesetzt werden können. Hinzu kommt dann noch, ist die G 26.3 noch gültig und hat der Kamerad seinen planmäßigen Übungslauf absolviert. Das alles muss berücksichtigt werden. Abgesehen von seiner Einsatzerfahrung. Hier denke ich nur an den ersten Termin für den Übungslauf in diesem Jahr. Gleich 2 Kameraden hatten diesen Termin wieder verschlafen. Diese zuvor genannten Zahlen über die Einsatzkräftestärken werden sich in den nächsten Jahren weiter verringern. Werder heißt zwar –Insel im Fluss-, aber auch um diese Insel macht der allgemeine Trend in Deutschland keinen Bogen. Es finden immer weniger Bürger den Weg zur Feuerwehr, zum Ehrenamt. Die alten Kameraden werden auch nicht jünger und mit 65 Jahren ist Schluss in der Einsatzabteilung. Aus gesundheitlichen Gründen müssen aber viele Kameraden schon früher in die Alters- und Ehrenabteilung wechseln. Junge wandern ab, weil sie anderswo eine Arbeitsstelle gefunden haben oder ein Studium beginnen. 6 Kameraden sind mir bekannt, die in den nächsten Tagen ihren Heimatort verlassen werden. Die wenigsten kommen wieder an ihren alten Wohnort zurück. Der Trend für 2009 sieht so aus, dass in diesem Jahr kein Truppmann Teil 1 Lehrgang durchgeführt wird, weil keine neuen Kameraden da sind. Die Kinder in der Jugendfeuerwehr haben alle noch nicht das Alter, um zur Einsatzabteilung zu wechseln. Wir haben versucht unsere Jugendfeuerwehren weiter zu stärken, was auch gelungen ist. Derzeit sind 72 Kinder in der Jugendfeuerwehr bzw. bei den Brandschutzzwergen. Machen wir uns nichts vor, wie viele von den Kindern wechseln nach her zur Einsatzabteilung? Dann steht die Lehre an und sie suchen einen Arbeitsplatz und wie viel bleiben dann noch in ihrem Heimatort. Trotzdem dürfen wir hier nicht verzagen und müssen weiterhin kontinuierlich an der Nachwuchsgewinnung arbeiten. Was sollen wir oder können wir noch machen, um unsere Feuerwehren weiter Personell zu stärken. Die Methode Stützpunktfeuerwehr ist jedenfalls nicht das Mittel oder die Methode, um Bürger für die Feuerwehr zu begeistern. Nur mit gute Worte, ist keiner hinter dem Ofen hervor zu locken. Im vorigen Jahr gab es dazu auch eine Anfrage vom Städte- und Gemeindebund. Ich habe auf den Fragenkatalog geantwortet und Vorschläge unterbreitet, wie in dem Ehrenamt mehr Anreize geboten werden könnten. Auch habe ich geschrieben, dass die Variante Stützpunktfeuerwehr und die damit verbundene Förderung von Feuerwehrfahrzeugen weiter geführt werden sollte. Trotzdem, bei aller neuer Technik muss sich die Politik auch darüber Gedanken machen, wie sie perspektivisch die Einsatzbereitschaft sichern will. Ich denke, man wird nicht umhin kommen, in den nächsten Jahren Freiwillige Feuerwehren mit hauptberuflichem Personal zu bilden. Und wenn es der Weg ist, über den Zusammenschluss von mehreren Gebietskörperschaften, zur gemeinsamen Finanzierung. Zumindest um die Tageseinsatzbereitschaft für den Erstangriff sicher zu stellen. Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes hat erst kürzlich die Kommunen aufgerufen, bei der Besetzung von freien Stellen im öffentlichen Dienst, Bürger einzustellen, die auch Angehörige der örtlichen Feuerwehr sind. Mir ist schon klar, dass auch die Stellen im öffentlichen Dienst bestimmte Qualifizierungsvorraussetzungen erfordern und der Schreibtisch zur Sprechstunde auch besetzt sein sollte. So denkt aber auch der Betriebsleiter oder der Handwerksmeister und lässt darum den Kameraden nicht zur Feuerwehr, wenn sie Alarm hat. Die Einsatztätigkeit ist das eine. Ich denke hier aber auch an die vielen weiteren Aufgaben, die tagtäglich anfallen. Fahrzeuge müssen in die Werkstätten gebracht werden, die Geräteprüfungen, die regelmäßig durchgeführt werden müssen und die Nacharbeiten nach einem Einsatz. Angefangen von der Bestückung bis zum Gerätetausch im FTZ oder der Reinigung von Einsatzbekleidung. Ich denke, wenn hier in der Stadtverwaltung eine Planstelle geschaffen werden könnte, wo ein Kamerad nur für die Feuerwehr arbeitet und eventuell auch ein, zwei Tage die Woche den Bauhof noch unterstützt, dann kommen wir ein ganzes Stück weiter. Wertvolle Ausbildungszeit kann effektiver genutzt werden und Kameraden kommen nach einem Einsatz wieder schneller an ihren Arbeitsplatz. Eine Art Hausmeisterfunktion und Gerätewart bei der Feuerwehr. Arbeit wäre genug da. Einige andere Ämter und Gemeinden haben bereits solche Planstellen.     

Wir haben einen modernen Fahrzeugpark, mit Ausnahme des einen TLF 16 W 50, der noch im Gerätehaus Bliesendorf steht. Im Rahmen der Neuorientierung der Feuerwehren, der Bildung von Stützpunktfeuerwehren und der darüber möglichen Förderung von Feuerwehrfahrzeugen durch das Land werden wir noch in diesem Jahr ein neues Tanklöschfahrzeug in der Stadt Werder (Havel) bekommen. Entsprechend der Ausschreibung soll die Auslieferung in der 50. Kw erfolgen. Nach derzeitiger Information wird dann das ca. 300.000 € teure TLF 20/40 SL auf MAN Fahrgestell mit Schlingmannaufbau an die Feuerwehr Werder übergeben werden. Noch in diesem Monat sollen die Vergabegespräche durchgeführt werden. Es wird ein Fahrzeug, so wie es von Anfang an für die Stadt Werder geplant war. Die Haushaltsmittel für das neue Fahrzeug sind für 2009 im Haushalt eingestellt. Nach den Vergabegesprächen werden wir wissen, welche zusätzlichen Optionen bei dem Fahrzeug möglich sind und was finanziell machbar ist. Klar ist bereits, es wird entsprechend der DIN gebaut und ausgerüstet, der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 4500 L, ein zweigeteilter Schaummitteltank mit 500 L und eine große Druckluftschaumanlage werden vorhanden sein. Alles weitere müssen wir sehen. Danken müssen wir auch der Stadtverwaltung und den Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung, die es ermöglichten, das im Jahr 2008 für rund 50.000 € ein neues Feuerwehrmehrzweckboot in der Stadt Werder angeschafft werden konnte. Nach Auftragserteilung im Juli 2008 wurde es von der mit der Herstellung beauftragten Firma am 07.11.2008 an die Stadt Werder (Havel) ausgeliefert und übergeben und nicht wie hier jemand der Presse gesagt hat, ich habe das Fahrzeug von Rostock persönlich abgeholt. Von mir wurde so eine Aussage nie getätigt. Ende März werden wir es nach einer offiziellen Bootstaufe offiziell in den Dienst stellen.

Auf der Jahreshauptversammlung 2006 habe ich gesagt, ich möchte natürlich auch, dass wir in der Öffentlichkeit, bei Festen oder Veranstaltungen mit einer vernünftigen Anzugsordnung auftreten können. Irgendwie beneide ich immer verschiedene Vereine, wie sie in der Öffentlichkeit auftreten. Hier sind wir nicht einen Schritt weiter gekommen. Bei dem, was alles gebraucht wird, musste auch die Ausgangsuniform für jeden Kameraden zurück gestellt werden. Die seit langen angemahnten HUPF Hosen nach Teil 4, wie sie für einen Brandeinsatz gefordert sind, konnten nun im Jahr 2008 für alle Atemschutzgeräteträger bestellt werden. Allerdings haben die Firmen zur Zeit sehr lange Lieferzeiten und so ist eine Auslieferung erst für Ende Februar/Anfang März 2009 möglich. Für den Haushalt 2008 war eine Summe für die Feuerwehr eingestellt, die es noch nicht gab. Trotzdem bleiben viel berechtigte Wünsche offen. Das meiste Geld geht für die Unterhaltung der Fahrzeuge und Gerätehäuser drauf. Um alles das zu beschaffen, was benötigt wird, hätte im Verwaltungshaushalt für 2008 die Zahl 350000 € stehen müssen. Auch für 2009 steht wieder eine große Summe im Haushaltsplan. Ich kann aber schon heute sagen, wir müssen auch 2009 Prioritäten setzen und versuchen die Löcher da zu stopfen, wo es am wichtigsten ist. Ich möchte es nicht verschweigen, Feuerwehr kostet nun mal Geld und nicht wenig. Der Gesetzgeber sagt, der Träger des Brandschutzes hat den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehren zu unterhalten. Hier lege ich wert auf den Begriff „leistungsfähige“. Feuerwehr bringt aber auch nicht viel Geld ein. Da, wo es aber vom Gesetzgeber her möglich ist Gebühren zu erheben, sollten auch entsprechende Gebührenbescheide erstellt werden. Die Gebührensatzung sollte auf den Prüfstand, sollte überarbeitet werden und der Stadtverordnetenversammlung noch in diesem Jahr zur Beschussfassung vorgelegt werden. Auch die Satzung zur Aufwandsentschädigung für die Kameraden der Feuerwehr sollte in diesem Zusammenhang überarbeitet und neu beschlossen werden. Bei der Überarbeitung sollte bedacht werden, Feuerwehr ist kein Hobby, Feuerwehr ist Berufung und wir sind da zum – Retten, Löschen, Bergen und Schützen- und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Müssen vorbereitet sein auf alles, was auf uns im Einsatz zukommen kann. Wir sind da für andere, für andere die unsere Unterstützung und unsere Hilfe benötigen, also unsere Mitbürger in der Stadt Werder, in den Ortsteilen und natürlich unsere Gäste oder auch für die Durchreisenden. Wer mehr leistet, soll dann auch mehr bekommen. Ich will das nicht an den mitgefahrenen Einsätzen festmachen.  

Wenn man mit Bürgern in Werder spricht, dann hört man oft, was, es ist keine Berufsfeuerwehr in Werder! Man sieht doch die Feuerwehrfahrzeuge so oft mit Blaulicht fahren und hört aber so selten eine Sirene.

Zum Schutz unserer Bürger, bei technischer Hilfeleistung oder bei Bränden wurden durch unsere 7 Ortsfeuerwehren der Stadt Werder (Havel) bis zum 31.12.2008 236 Einsätze gefahren. Das sind gegenüber 2007 zwar 99 Einsätze weniger, trotzdem waren es aber 236 Einsatzstellen, wo wir viel leid gesehen haben und von uns Hilfe erwartet wurde. Oftmals mussten auch mehrer Ortsfeuerwehren alarmiert wurden. Von diesen 236 Alarmierungen wurde die Ortsfeuerwehr Werder, die die Hauptlast an den Einsätzen in der Stadt Werder (Havel)trägt, 197 alarmiert werden. Komisch war nur, als wenn das alle gewusst hatten, durch die Baumaßnahmen und den Abriss der alten Fahrzeughalle gibt es ein paar Unannehmlichkeiten bei der Alarmierung und der Ausfahrt, da ist die Einsatzhäufigkeit schlagartig gesunken. Die Kameraden waren schon der Scherzhaft Meinung, ich habe die Ortsfeuerwehr Werder in der Leitstelle abgemeldet. 195 Einsatzstellen befanden sich im Zuständigkeitsgebiet der Stadt Werder (Havel). 33 mal wurden wir mit Mannschaft und Technik zur Bundesautobahn und 8 mal zur Unterstützung anderer Verantwortungsträger gerufen. Erheblich gesunken waren die Einsatzzahlen bei der technischen Hilfeleistung. Sicherlich auch dadurch beding, dass die Unwetterlagen im Jahr 2008 ausgeblieben sind. Aber auch deutlich weniger technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen waren zu verzeichnen. Die Zahl der Fehlalarmierung durch Brandmeldeanlagen waren auch deutlich zurück gegangen. Es gab aber auch einige spektakuläre Einsätze, die durch alle möglich Medien gegangen sind. Begonnen mit dem Absturz der Cessna im Wald bei Bliesendorf, dem Busunfall auf der BAB 10 mit 20 Verletzten und dem Viehtransporter auf der BAB 2 mit den Kälbern. Trotz geringerer Einsatzzahlen kamen aber trotzdem ganz erhebliche Einsatzstunden zusammen. Überwiegend alles Stunden, die in der Freizeit geleistet wurden. Dann kommen noch die Stunden dazu, die bei der jährlichen Ausbildung und die die zur Pflege der Technik und Ausrüstung eingesetzt werden. Hier kann man eigentlich nicht genug Dank sagen. Kein anderes Ehrenamt ist so zeitaufwendig. 

Wie sieht es mit der Stärke unserer Feuerwehren nun allgemein aus. Hier meine ich nun die Teilnahme an der Diensten und der Ausbildung. Gemeinsam organisieren die Ortsfeuerwehren von Plötzin, Plessow und Derwitz die Ausbildung. Allerdings lässt hier die Dienstbeteiligung von einigen Kameraden doch einiges zu wünschen offen. Bei der gemeinsamen Ausbildung von Phöben und Töplitz sind glaube ich die Probleme beseitigt. Ende Mai wurde in der Ortsfeuerwehr Phöben die Anhörung zu einen stellvertretenden Ortswehrführer durchgeführt und Pascal Riehn wurde in die Funktion berufen. Ich möchte von hier noch mal allen mit auf den Weg geben, wir sind eine gemeinsame Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) und nur gemeinsam sind wir stark und können was erreichen. Mit der Stärke der Feuerwehr meine ich aber auch die Beteiligung an Lehrgängen. Hier gab es erhebliche Probleme in der Ortsfeuerwehr Töplitz. Zugesprochene Lehrgänge wurden nicht genutzt und konnten auf Grund der kurzfristigen Absagen auch nicht neu vergeben werden. Stärke der Feuerwehr heißt aber auch, wie sind wir in der Lage bestimmte Funktionen zu besetzen. Wir konnten 2008 doch einige Kameraden zu einem Gruppenführerlehrgang an die LSTE nach Eisenhüttenstadt schicken. Was nutzen aber die Gruppenführer, wen keiner mehr da ist, der das Löschfahrzeug auch zur Einsatzstelle fahren kann. Seit drei Jahren habe ich im Haushaltsplan zu stehen, dass wir Kameraden für LKW-Führerscheine anmelden müssen. Jährlich wurden die eingeplanten Mittel gestrichen. In Töplitz haben wir es erreicht, das die Tageseinsatzbereitschaft gleich null ist, weil kein Maschinist mit entsprechender Führerscheinklasse zur Verfügung steht. In Glindow und Werder sitzen fast regelmäßig Zug- oder Gruppenführer hinter dem Lenkrad. Hier muss schnellstens Abhilfe geschaffen werden. Wir können nicht erst reagieren, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.  

Neuanhörungen zu Ortswehrführungen machen sich 2009  in Plötzin, Derwitz und Plessow erforderlich. In Plötzin geht es um die Stelle des stellvertretenden Ortswehrführers, in Derwitz um die Stelle des Ortswehrführers und womöglich auch um die Stelle des stellvertretenden Ortswehrführers. In Plessow ist die Dienstzeit beider Funktionsträger abgelaufen und es muss eine neue Anhörung durchgeführt werden. Aber auch die Dienstzeit meiner beiden Stellvertreter läuft im Juni ab. Hier muss die Ausschreibung vorbereitet und die Anhörung durchgeführt werden, damit eine Berufung durch die Stadtverordnetenversammlung im Juni 2009 erfolgen kann.

Als Hauptaufgabe für 2009 steht weiterhin die Verbesserung der Qualität in der Ausbildung. Das heißt, die Ausbilder, die Gruppen- und Zugführer haben sich gründlicher auf die Ausbildung vorzubereiten. Im Januar ist die Unfallschutzbelehrung, die auch das Fahren mit Sonderrechten beinhalten sollte, auf einem hohen Niveau vorzubereiten und durchzuführen. Unter hohem Niveau verstehe ich nicht nur vorlesen und alle hören zu. Für alle Maschinisten wird es nochmals einen gesonderten Termin für die Belehrung § 35 und § 38 geben. Sollten irgendwo Unterlagen für die Ausbildung benötigt werden, dann bitte ich um eine entsprechende Information. Es ist die Ausbildung an der Technik der Feuerwehren der Stadt zu verstärken. Hierunter fällt auch die Ausbildung an den Feuerlöschpumpen. Der Stadtgerätewart Fahrzeuge / Pumpen ist gefordert, einen entsprechenden Schulungsplan zu erarbeiten und gemeinsame Maschinistenschulungen zu organisieren. Fehlbedienungen im Einsatz können Kameraden das Leben kosten, wenn sie zur Brandbekämpfung im Gebäude sind und plötzlich kein Wasser mehr aus dem Rohr kommt. Sachwerte kann man ersetzen, Menschenleben nicht. Im 1. Halbjahr sollte eine gründliche wiederholende Ausbildung und Unterweisung an den Atemschutzgeräten erfolgen. Hierzu gehört auch die Atemschutzüberwachung. Auch sollte die Ausbildung in Retten und Selbstretten, sowie der Umgang mit tragbaren Leitern und das Leitersteigen wieder im Ausbildungsplan Berücksichtigung finden. Die Beteiligung einiger Ortsfeuerwehren bei den Ausbildungsmaßnahmen 2008 im FTZ war ja nicht gerade überwältigend.

Wie bereits angesprochen, hatten wir 2008 für die LSTE in Eisenhüttenstadt wieder einige Lehrgangsplätze erhalten. Bis auf einen Kameraden haben alle ihre Lehrgänge auch bestanden.

Durch den Landkreis hatten wir für Ausbildungsmaßnahmen im FTZ ursprünglich 35 Lehrgangsplätze zugesprochen bekommen. 69 Plätze waren beantragt. Letztendlich waren es nachher insgesamt 45 Lehrgangsplätze für die unterschiedlichsten Lehrgangsarten, die wir belegt hatten. Es wurden aber auch einige Plätze, ungenutzt zurück gegeben. Wenn der Termin für das Fahrsicherheitstraining 2007 komplett verschwitzt wurde, so konnten wir 2008 sogar 12 Kameraden schicken. Das Fahrsicherheitstraining sollte nicht als unwichtig eingestuft werden.

Ich kann mich nur noch mal wiederholen, das Lehrgangsplätze an der LSTE bzw. im FTZ verschenkt werden, muss der Vergangenheit angehören. Wir können es uns leider nicht immer aussuchen, wann es uns genehm ist. Es muss aber erreicht werden, dass die Plätze, die wir bekommen haben, auch genutzt werden und bei rechtzeitiger Information kann man sicher auch mit einem anderen Verantwortungsträger was tauschen. Es ist unkameradschaftlich den anderen gegenüber, wenn nicht benötigte Plätze im Schubkasten liegen bleiben, anstatt anderen anzubieten oder der Termin ganz einfach verschlafen wurde. Krank, von heute auf morgen kann immer mal jemand werden. Fast alle haben aber auch ein Handy und man kann informieren.

Anfang des Jahres 2008 hatten wir in der Stadt Werder einen Grundlehrgang Truppmann Teil 1 mit 16 Kameraden begonnen. 12 Kameraden haben diesen Lehrgang mit „Bestanden“ abgeschlossen und konnten somit in die Einsatzabteilung aufgenommen werden. Ihnen wurden dann auch die Meldeempfänger übergeben. Einen Truppmann Teil 2 Lehrgang haben wir im Oktober begonnen und werden diesen jetzt im Januar mit der Prüfung abschließen.

Alljährlich wieder haben wir das Baumblütenfest zum bekannten Termin in Werder. Direkte Feuerwehreinsätze, damit meine ich Brände und technische Hilfeleistungen, mal abgesehen von dem öffnen einer Dixitoilette, waren im Zusammenhang mit dem Fest nicht zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst hat funktioniert und auch der Rettungsdienst hat sich bei mir für die Unterstützung der Kameraden bedankt. Wie auch im Jahr 2007 haben wir auch 2008 auf dem Fest die Kommunikation mit Digitalfunk bei den nichtpolizeilichen BOS unter Einsatzbedingungen im Land Brandenburg getestet. Der polizeiliche BOS war da noch etwas zögerlich, hat aber die Vorteile erkannt und noch während des Festes ebenfalls auf Digitalfunk umgeschwenkt. Somit waren erstmalig alle BOS über Digitalfunk erreichbar. Die Ergebnisse waren sehr gut und haben die Akzeptanz für das System deutlich verbessert. Auch 2009 steht das Blütenfest wieder an und wir sollten unsere Tätigkeit in bewährter Form weiterführen. Also alle Ortsfeuerwehren beteiligen. Mit bewährter Form habe ich aber meine Bauschschmerzen. Wie ich auch schon bei der Auswertung des Festes 2008 gesagt habe, sollte die Bereitschaftszeit in der Ortsfeuerwehr Werder verändert werden. Entweder muss die Bereitschaftszeit verlängert werden oder die Bereitschaftszeit beginnt erst später und endet genauso um 22:30 Uhr. Ich habe ja Verständnis, wenn unsere Kameraden auch auf das Fest wollen, aber die Einsatzbereitschaft muss auch gewährleistet werden. Ich will nicht sagen, das 2008 die Einsatzbereitschaft nicht immer gewährleistet war, aber auch viele Kameraden sind abends auf die Inselstadt gegangen und wären bei einem Alarm nicht rechtzeitig oder gar nicht ran gekommen. Startschuss für das Blütenfest ist am 24.04.2009.

Die 7. Stadtmeisterschaften im Feuerwehrkampfsport wurden in diesem Jahr durch die Ortsfeuerwehr Phöben hervorragend organisiert und es wurden auch gute Zeiten erreicht. Leider hatten sich nicht alle Ortsfeuerwehren mit je eine Mannschaft im Löschangriff beteiligt. Den Sieg holte sich die Mannschaft von Plötzin und war somit für die Kreismeisterschaften qualifiziert. Faire und Disziplinierte Wettkämpfe ist das Ziel und das wurde auch erreicht. Kameradschaftlich war es dann auch, als bei den Kreiswettkämpfen die Mannschaft von Plötzin nicht voll wurde und aus anderen Ortsfeuerwehren unterstützend Kameraden eingesprungen sind. Bei den Mädchen siegten ebenfalls die Plötziner und wollten ihren Kreismeistertitel dann verteidigen. Das ist leider nicht gelungen. Zu einer Mannschaft gehören bekanntlich mehrere Wettkämpfer und wenn einer eine kleine Schwäche zeigt, dann kann auch mal was daneben gehen. Das entscheidende war aber der sportliche Wettkampf und die Teilnahme. Bei den Jungen siegten die Plessower in der Disziplin Löschangriff. Leider konnten auch sie sich nicht bei den Kreismeisterschaften bei den vorderen Plätzen einreihen. Auch Kinder werden älter und so hatten wir bei den „Zwergenmannschaften“ nur noch eine aus dem Ortsteil Plessow. Unsere Stadtmannschaft Frauen, die wir nach den Stadtmeisterschaften 2007 gebildet hatten, war das erste mal in der Stadt zu den Stadtmeisterschaften angetreten. Da es nur eine Mannschaft war, sind sie mit in der Gruppe der Männer gestartet. Hinter dem Stadtmeister reihten sie sich auf den zweiten Platz ein. Bei den Kreismeisterschaften haben sie es geschafft, dass eine Mannschaft aus der Stadt Werder (Havel) aufs Treppchen steigen durfte. Sie belegten einen hervorragenden 3. Platz. An der Motivation der Frauen, sollten sich einige Männer ein Beispiel nehmen.

2009 wird die Ortsfeuerwehr Plötzin am 20.06.2009 als Ausrichter für die 8. Stadtmeisterschaften fungieren.  

Im Jahr 2008 haben wir 6 Ortswehrführerberatungen durchgeführt. Mit der Übernahme der Funktion als Ortswehrführer habt ihr auch Aufgaben und Verantwortung übernommen und nicht nur das Recht erlangt, hier auch eine Aufwandsentschädigung entsprechend der gültigen Satzung zu erhalten. Zu kritisieren gibt es in der Hinsicht, dass die Termintreue von einigen Ortswehrführern oftmals nicht so ernst genommen wird. Einige mal musste ich Zuarbeiten mehrmals anmahnen. Für den heutigen Tag sollten die Stärkemeldungen bis zum Jahresende abgesetzt werden. Drei Ortsfeuerwehren haben nur gemeldet. Es kann auch keiner sagen, dass die Termine zu kurzfristig waren. Viele Termine stehen in den Dienstanweisungen oder auch in den Protokollen nach den Beratungen drin. Wie zum Beispiel der Abgabetermin für die Jahresausbildungspläne, die Nachweise für die Bundfreigestellten oder der Termin für die Beförderungs- und Auszeichnungsvorschläge. Ich möchte auch noch mal daran erinnern, in der Feuerwehr  herrscht das Prinzip der Einzelleitung und wir sind kein Diskutierclub. Wenn es um Finanzen geht, dann bin nicht ich der das entscheidet. Hier liegt die Entscheidungshoheit, was gekauft wird und wo das Geld her kommt, bei den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung. Ich lass mich auch gern beraten, höre mir auch andere Meinungen an und möchte, dass wir mit einer einheitlichen, gemeinsamen Meinung auseinander gehen. Ich vertrete auch die einheitliche Meinung gegenüber der Verwaltung. Wie gesagt, wenn es aber ums Geld geht, dann haben andere die Entscheidungshoheit.

Ich denke, auch im Jahr 2009 werden wir den zweimonatigen Rhythmus der Ortswehrführerberatungen beibehalten.      

Ein Höhepunkt in Jahr 2008 war der Tag der Sicherheitskräfte der BOS und der gleichzeitige Tag der offenen Tür bei der Polizei in der Stadt Werder (Havel). Ich war Anfangs skeptisch bezüglich der Besucherresonanz. Ich denke, wir waren alle von den vielen Besuchern überrascht. Wir haben es als Stadt erstmalig im Landkreis geschafft, auch wirklich alle nBOS und BOS für so einen Tag an einem Ort zusammen zu holen. Ich möchte mich noch mal bei allen Beteiligten und Mitwirkenden recht herzlich bedanken. Die Schauvorführungen sind alle sehr gut angekommen. Vermisst habe ich eigentlich nur die Verantwortlichen aus dem Innenministerium, dem Referat IV/2 Brand- und Katastrophenschutz.  Nach Einschätzung der Polizei konnten wir ca. 5000 Besucher aus nah und fern begrüßen.

Noch ein paar Worte zur Jugendarbeit. Jugendarbeit heißt, noch mehr Freizeit für die Feuerwehrarbeit aufbringen oder Arbeitszeit verlagern, um rechtzeitig zum Ausbildungsdienst da zu sein. Es darf nicht passieren, dass die Kinder vor dem Gerätehaus stehen und es kommt kein Ausbilder. Die Jugendwarte haben hier eine hohe Verantwortung. In diesem Jahr hatten wir wieder den Tag der Jugendfeuerwehr und diesmal in Töplitz durchgeführt. Der Tag wurde durch die Kameraden von Töplitz gut vorbereitet und ist auch angekommen. Im Dezember haben wir mit allen Kindern eine Weihnachtsfeier bei der „“Zollschule“ in Plessow durchgeführt. Der 1. Beigeordnete, Herr Hartmut Schröder hat es sich nicht nehmen lassen und hat mal vorbei geschaut. Ansonsten hat bei mir die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert und wo es geht, werde ich die Arbeit unterstützen.

Zu Anfang meines Rechenschaftsberichtes hatte ich schon mal gesagt,

Feuerwehr kostet Geld und nicht gerade wenig.

Um so mehr können wir Stolz sein, was unsere Stadtväter den Feuerwehren jährlich zur Verfügung stellen. Das wichtigste ist jetzt, dass die Gerätehäuser Glindow und Werder zeitgerecht und mit einer guten Qualität fertig gestellt werden. Es sollte alles daran gesetzt werden, dass zur 50. KW, wenn das neue Fahrzeug kommt, auch die entsprechenden Fahrzeughallen fertig sind und nicht Fahrzeuge irgend wo anders untergestellt werden müssen.

Unsere Stadtväter wissen eigentlich, dass, was sie sonst noch so alles schaffen wollen, muss durch eine funktionierende, einsatzbereite Feuerwehr geschützt werden. Unsere Bürger, unsere Gäste haben auch ein Recht darauf.

Ich möchte es hier und heute nicht versäumen, auch den Ehepartnern, den Lebenspartnern, den Freundinnen und den Freunden für ihr Verständnis zu danken, wenn der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau alles stehen und liegen läst und seine Aufgabe im Ehrenamt erfüllt.

Auch von mir hier der Dank an die Verwaltung, den Bürgermeister Werner Große, den ersten Beigeordneten Hartmut Schröder und ihre Mitarbeiter für die gute, enge und fruchtbare Zusammenarbeit im Jahr 2008.

Noch ist das Jahr 2009 nicht alt und ich wünsche mir, dass wir uns wenig bei Einsätzen sehen, aber wenn Einsätze sind, jedoch recht Zahlreich und das alle nach jedem Einsatz gesund und munter nach Hause kommen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.            

Lothar Boreck
Stadtwehrführer

     
     
     
     
     
Nach oben

18.01.08
 

18.01.2008

Jahreshauptversammlung 2007 Rechenschaftsbericht
       
Freitag      
       

Sehr geehrter Herr Schröder,
sehr geehrte Ortbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister,
sehr geehrte Vertreter der Fraktionen,
werte Kameradinnen und Kameraden,
werte Gäste, 

im Namen der Stadtwehrführung möchte ich alle auf das Herzlichste zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2007 und Rechenschaftslegung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) begrüßen.
Eine Ereignis reiche Zeit liegt wieder mal hinter uns und ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen für die geleistete Arbeit im Jahr 2007 zu bedanken und wünsche allen noch ein frohes, erfolgreiches und vor allem ein gesundes
Jahr 2008.

Das nun nicht alle Kameraden hier sind oder kommen konnten, das werden wir nie erreichen. Aber ich denke, das was hier heute gesprochen wird, wird den nicht anwesenden sicher mitgeteilt werden. Vieles, was wir uns für das Jahr 2007 vorgenommen hatten, haben wir gemeinsam erreicht. Einige Dinge konnten wir noch nicht so umsetzen, wie wir es gern gewollt hätte. Ich denke hier wieder an den 16.11.2006 mit dem Brand des Gerätehauses der Ortsfeuerwehr Glindow. Lange hat es gedauert, bis die Grundstücksfragen geklärt werden konnten. Nicht ganz 500 000 € und die Versicherungssumme sind jetzt für den Neubau im Haushalt eingestellt bzw. vorgesehen (MAZ und PNN).  Ich denke, dass in kürze durch die Verwaltung die exakte Zeitschiene für die Planung und den Neubau mitgeteilt werden kann. Auch beim Gerätehausumbau in Werder wird es in nächster Zeit Fortschritte gegen. Noch in diesem Monat wird die Ausschreibung veröffentlicht und nach der Auftragsvergabe werden wir sicher was zur Zeitschiene erfahren. Manchmal habe ich allerdings so das Gefühl, das bei anderen Bauvorhaben zwischen Beschluss, Ausführung und Fertigstellung deutlich weniger Zeit verstrichen ist, als beim Neubau von Gerätehäusern in der Stadt Werder (Havel). Ich möchte nur noch mal daran erinnern, wir haben noch weitere Gerätehäuser in einem sehr desolaten Zustand und die den Unfallverhütungsvorschriften in keiner Weise entsprechen.

Die Zeiten, da die Sanierung oder der Neubau von Feuerwehrgerätehäusern großzügig unterstützt wurde, sind vorbei. Gut, wer sich rechtzeitig einen Weg an die Fördertöpfe bebahnt hatte, um etwas von dem Geld abzubekommen. Dafür wurde bei uns aber viel Geld in neue Technik gesteckt und diese ist auf einem modernen Stand. Das die Quelle Fördertopf Gerätehaus inzwischen versiegt ist, entbindet den Träger des Brandschutzes jedoch nicht von seiner Pflicht, den Kameraden und Kameradinnen würdige Dienst- und Einsatzbedingungen zu schaffen. Wer von Mitmenschen verlangt, dass sie in ihrer Freizeit persönliche Interessen zurück stellen und Dienst für die Allgemeinheit tun, darf vor derartigen Unzulänglichkeiten, wie sie zur Zeit extrem in Glindow sind, nicht die Augen verschießen. Die Zeiten, da Gerätehäuser bezuschusst werden, sind wie gesagt Vergangenheit. Die Zeiten, da Feuerwehrleute gut ausgebildet und hoch motiviert zu Einsätzen ausrücken müssen, werden niemals enden. Mit schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen können wir uns nicht den nötigen Nachwuchs ran ziehen und halten. Nur die gute und moderne Technik ist nicht alles. Es werden immer Menschen benötigt, die diese auch bedienen.

Mit Datum 31.12.2007 hatten wir in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) 156 ausgebildete Einsatzkräfte. 2007 musste ich 11 Ausschlüsse aussprechen, 6 Kameraden haben ihren Austritt erklärt, davon 2 wegen Wohnortwechsel und zwei Kameraden wechseln mit dem heutigen Tag zur Alters- und Ehrenabteilung über. Dem gegenüber stehen aber auch 15 Eintritte bei der Freiwilligen Feuerwehr. Somit haben wir zurzeit noch 28 Kameraden, die ohne Grundausbildung sind. Von diesen 28 Kameraden haben jetzt 19 mit dem Grundausbildungslehrgang begonnen. Bis sie aber volle Einsatzkräfte sind, wird noch einige Zeit vergehen. Der Grundlehrgang Truppmann Teil 1 ist das eine, dann folgt der Sprechfunk- und der Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Erst dann kann man sagen, jetzt können wir sie beim Einsatz auch richtig mit einsetzen. Hier noch mal ein paar Worte an die Kameraden ohne Grundausbildung, die sich strickt weigern sich einer Prüfung als Truppmann zu unterziehen bzw. an einem Lehrgang teilzunehmen. Ich muss ganz ernsthaft die Fragen stellen, warum seit ihr in der Feuerwehr? Wenn ihr nicht bereit seit euch zu Qualifizieren, dann solltet ihr euch lieber in einem Verein anmelden, wo man kommen und gehen kann, wie man will. Noch ist die Schangse da, in den jetzigen Truppmannlehrgang einzusteigen. Anderenfalls werde ich jetzt konsequent von den §§ 9 und 10 der Laufbahnverordnung gebrauch machen.  Wie wichtig uns jede Einsatzkraft ist, haben wir bei der Großübung der Feuerwehren der Stadt Werder (Havel) auf der Bismarckhöhe gesehen. Bis auf die Fahrzeuge von Plötzin waren die anderen Fahrzeuge alle voll besetzt und die Übung war nicht bekannt.

Und das kurz vor 18:00 Uhr auf einem Dienstag. Das hört sich zwar gut an, aber was nutzt eine volle Fahrzeugbesatzung, wenn dann nur 2 Atemschutzgeräteträger dabei sind. Ein Atemschutztrupp ist nach ca. 20 min. verbraucht und ich muss ihn ersetzten. Womit aber, wenn keine weiteren Atemschutzgeräteträger vorhanden sind. Wir haben zwar 102 ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Ein Teil darf aber nicht mehr eingesetzt werden, weil die erforderliche Untersuchung abgelaufen ist bzw. der Kamerad es noch nicht geschafft hat, bei den Untersuchungsterminen vorstellig zu werden. Einige hängen auch schon lange mit dem jährlich zu absolvierenden Übungslauf hinterher und fallen somit ebenfalls aus. Und dann ist da immer noch der Zeitfaktor. Wann ist der Einsatz und wie viel Kameraden sind dann im Ort vorhanden. Ich möchte so eine Übung nicht Mittags um 12 Uhr, mitten in der Woche durchführen. Ich werde da keine böse Überraschung erleben, weil ich heute schon weis, so viel Kameraden werden wir da nicht zusammen bekommen. Was sollen wir oder können wir noch machen, um unsere Feuerwehren weiter Personell zu stärken.

Wir haben versucht unsere Jugendfeuerwehren wieder zu stärken, was auch gelungen ist. Derzeit sind 69 Kinder in der Jugendfeuerwehr bzw. bei den Brandschutzzwergen. Machen wir uns nichts vor, wie viele von den Kindern wechseln nach her zur Einsatzabteilung über? Dann steht die Lehre an und sie suchen einen Arbeitsplatz und wie viel bleiben dann noch in ihrem Heimatort. Trotzdem dürfen wir hier nicht verzagen und müssen weiterhin kontinuierlich an

der Nachwuchsgewinnung arbeiten. Keine Schangse dürfen wir ungenutzt lassen. 2006 haben wir es nach dem Tag der Feuerwehr geschafft, die Jugendfeuerwehren in Glindow und Werder neu zu beleben. Viele Kinder hatten Interesse bekundet und sind auch gekommen. Nach dem Tag der Feuerwehr 2007 war das gleich null. Auch bei den Erwachsenen war die Resonanz nicht groß, was man an den wenigen Besuchern sehen konnte. Viel Mühe haben sich die Kameraden gegeben, um ihre Schauelemente zu demonstrieren, vor wenig Publikum. Wenn  wir hier nicht alle gemeinsam an einem Strick ziehen, die Kameraden, die Politiker und auch die Fördervereine in den Ortsteilen, dann kommt das Böse erwachen. Im Land mussten schon Feuerwehren geschlossen werden, weil kein Nachwuchs für die Feuerwehr mehr da war.

Wir haben einen modernen Fahrzeugpark, mit Ausnahme des einen TLF 16 W 50, der noch im Gerätehaus Bliesendorf steht. Auch dieser wird in absehbarer Zeit durch ein modernes Tanklöschfahrzeug ausgetauscht. Im Rahmen der Neuorientierung der Feuerwehren, der Bildung von Stützpunktfeuerwehren und der darüber möglichen Förderung von Feuerwehrfahrzeugen durch das Land werden wir noch in diesem Jahr ein neues Tanklöschfahrzeug in der Stadt Werder (Havel) bekommen. Im Haushalt für 2008 sind die entsprechenden Mittel eingestellt. Der Zuwendungsbescheid ist vom Land in der Stadt eingegangen. Am 24.01.2008 erfolgt das Gespräch mit dem Land und der Lieferfirma. Danach werden wir wissen, wie wird das Fahrzeug konkret aussehen und wann steht es bei uns in der Stadt. Wenn alles klappt, könnte die Übergabe der neuen Fahrzeughalle in Werder mit der Übergabe des neuen TLF zeitgleich erfolgen. Das TLF 16 W 50 wird aber nicht verschrottet. Nach einer Überholung durch die LSTE ist vorgesehen, das Fahrzeug einer bulgarischen Feuerwehr vor Ort in Bulgarien zu übergeben. Auf zwei Kameraden kommt hier noch eine längere Fahrt zu.

Ich will nicht unverschämt sein. Für den Haushalt 2008 ist eine Summe für die Feuerwehr eingestellt, die es noch nicht gab. Trotzdem bleiben viel berechtigte Wünsche offen. Um alles das zu beschaffen, was benötigt wird, hätte im Verwaltungshaushalt für 2008 die Zahl 350000 € stehen müssen. Also kann ich schon heute sagen, wir müssen auch 2008 Prioritäten setzen und versuchen die Löcher da zu stopfen, wo es am wichtigsten ist. Ich möchte es nicht verschweigen, Feuerwehr kostet nun mal Geld und nicht wenig. Der Gesetzgeber sagt, der Träger des Brandschutzes hat den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehren zu unterhalten. Hier lege ich wert auf den Begriff „leistungsfähige“. Feuerwehr bringt aber auch nicht viel Geld ein. Da, wo es aber vom Gesetzgeber her möglich ist Gebühren zu erheben, sollten auch entsprechende Gebührenbescheide erstellt werden. Dem Letzten muss klar werden, Feuerwehr ist kein Hobby, Feuerwehr ist Berufung und wir sind da zum – Retten, Löschen, Bergen und Schützen- und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Müssen vorbereitet sein auf alles, was auf uns im Einsatz zukommen kann. Wir sind da für andere, für andere die unsere Unterstützung und unsere Hilfe benötigen, also unsere Mitbürger in der Stadt Werder, in den Ortsteilen und natürlich unsere Gäste oder auch für die Durchreisenden. Wenn man mit Bürgern in Werder spricht, dann hört man oft, was, es ist keine Berufsfeuerwehr in Werder! Man sieht doch die Feuerwehrfahrzeuge so oft mit Blaulicht und Martinshorn fahren und hört aber so selten eine Sirene.

Zum Schutz unserer Bürger, bei technischer Hilfeleistung oder bei Bränden wurden durch unsere 7 Ortsfeuerwehren der Stadt Werder (Havel) bis zum 31.12.2007 330 Einsätze gefahren. 330 Einsatzstellen, wo auch oftmals mehrer Ortsfeuerwehren alarmiert wurden. Das sind 85 Einsätze mehr als im Jahr 2006. Ein Jahr hat 365 Tage, also fast jeden Tag einen Einsatz. 292 Einsatzstellen befanden sich im Zuständigkeitsgebiet der Stadt Werder (Havel). 38 mal wurden wir mit Mannschaft und Technik zur Unterstützung anderer Verantwortungsträger gerufen. Ein Teil der Mehreinsätze kam ohne Zweifel durch die extremen Unwetterlagen im Jahr 2007 zustande. 40 mal waren Auslösungen durch Brandmeldeanlagen zu verzeichnen. 19 mal davon bei unserem so genannten Mittagsmelder im Seniorenwohnpark Blütentraum.  Auch bei den Auslösungen durch Brandmeldeanlagen hatten wir eine erhebliche Steigerung gegenüber 2006 zu verzeichnen. Leider hat sich auch die Anzahl der Alarme mit dem Stichwort „Unfall mit“ verdoppelt. Bei nur 62 Einsätzen hat es tatsächlich gebrannt (2006 waren es 44) und es waren Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Die überwiegende Anzahl der Einsätze waren Einsätze zur technische Hilfeleistung bzw. auch Fehlalarmierungen. Denn weit aus größten Anteil an dem Einsatzgeschehen hatte die Ortsfeuerwehr Werder Stadt mit 272 (2006 - 189) Einsätze.

Betrachtet man nun die einzelnen Ortsteile und Gebiete, so war die Einsatzhäufigkeit in der Werder Stadt mit 147 Einsätzen, gefolgt von Glindow mit 29 am größten. 34 mal mussten wir zu Einsätzen auf der Bundesautobahn ausrücken. 2006 war es nur 18 mal.

Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Ortsfeuerwehr Werder Stadt, wie bereits gesagt, 272 mal, die OFw Glindow / Bliesendorf, jetzt muss ich hier mal wieder unterscheiden nach Gruppe Glindow mit 94 mal und die Gruppe Bliesendorf mit 18 Alarmierungen.  Die OFw Plötzin wurde 24 mal, die OFw Phöben 45 mal, die OFw Plessow 17 mal, die OFw Derwitz 12 mal und die OFw Töplitz 27 mal alarmiert.

Jetzt könnte man diese Rechnung noch weiterführen, wie viele Einsatzstunden waren unsere Kameraden unterwegs. Die Einsätze insgesamt dauerten 807,66 Stunden. Wie viel Stunden waren die Kameraden von ihren Familien getrennt nur wegen Einsätze und dann kommen noch die jährlichen Ausbildungsstunden und auch noch die Stunden dazu, die zur Pflege der Technik und Ausrüstung eingesetzt werden. Hier kann man eigentlich nicht genug Dank sagen.

Werte Gäste, glauben sie mir, rechnet man noch die Kameradenanzahl bei den jeweiligen Einsätzen dazu, dann kommt eine gewaltige Zahl an Einsatzstunden zum Vorschein. Diese Stunden werden ehrenamtlich absolviert und liegen größten teils im Freizeitbereich der Kameraden. Die wenigsten Stunden sind die Kameraden durch den Arbeitgeber freigestellt worden und wo der Arbeitgeber die Kameraden zum Einsatz gehen läst, kann ich auch nur Dank sagen.

Zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wurde eine größere Einsatzübung mit allen Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Werder (Havel), wie bereits angesprochen, auf der Bismarckhöhe durchgeführt. Die Übung war den Feuerwehren im Vorfeld nicht bekannt. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. In relativ kurzer Zeit wurde eine Wasserversorgung von der Föhse zur Bismarckhöhe aufgebaut und entsprechende Wassermengen gefördert. Die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden war sehr gut und ich möchte mich heute noch dafür bedanken. Der größte Schwachpunkt in unserer Feuerwehr ist aber noch immer der Mangel an einsatzbereiten Atemschutzgeräteträgern. Eine zweite geplante Großübung wurde wegen extremer Witterung im Vorfeld abgesagt.

Wie sieht es mit der Stärke unserer Feuerwehren nun allgemein aus. Die Zusammenlegung von der Ortsfeuerwehr  Glindow und Bliesendorf zu einer gemeinsamen Ortsfeuerwehr hat sich weiter positiv entwickelt. Ebenfalls gemeinsam organisieren die Ortsfeuerwehren von Plötzin, Plessow und Derwitz die Ausbildung. Allerdings lässt hier die Dienstbeteiligung von Derwitz doch einiges zu wünschen offen. Bei der gemeinsamen Ausbildung von Phöben und Töplitz gab es im ersten Halbjahr erhebliche Probleme. In einem gemeinsamen Gespräch mit der Ortswehrführung von Phöben, der Ortsbürgermeisterin und der Stadtwehrführung wurde nach Möglichkeiten und Auswegen gesucht. Es wurden Festlegungen getroffen und ich denke, Anfang Februar werden wir uns nochmals treffen und über die weiteren Schritte beraten. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier zu einem positiver Ergebnis kommen werden und eine Anhörung zu einem stellvertretenden Ortswehrführer durchführen können. Ich möchte von hier noch mal allen mit auf den Weg geben, wir sind eine gemeinsame Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) und nur gemeinsam sind wir stark und können was erreichen.

Neuanhörungen zu Ortswehrführungen machen sich 2007  ebenfalls in Plötzin und Derwitz erforderlich. Auch hier mussten Kameraden in Funktionen berufen werden, ohne das sie die erforderliche Qualifikation besitzen. Ich möchte nochmals daran erinnern, die Berufungen erfolgten für einige Kameraden für die Dauer von zwei Jahre. Werden die erforderlichen Qualifikationen innerhalb dieser Zeit erlangt, verlängert sich die Berufungszeit automatisch auf 6 Jahre.

Als Hauptaufgabe für 2008 steht weiterhin die Verbesserung der Qualität in der Ausbildung an. Das heißt, die Ausbilder, die Gruppen- und Zugführer haben sich gründlicher auf die Ausbildung vorzubereiten. Im Januar ist die Unfallschutzbelehrung, die auch das Fahren mit Sonderrechten beinhalten sollte, auf einem hohen Niveau vorzubereiten und durchzuführen. Unter hohem Niveau verstehe ich nicht nur vorlesen und alle hören zu. Unterlagen sind in allen OFw dafür vorhanden. Es ist die Ausbildung an der Technik der Feuerwehren der Stadt zu verstärken. Hierunter fällt auch die Ausbildung an den Feuerlöschpumpen. Der Stadtgerätewart Fahrzeuge / Pumpen ist gefordert, einen entsprechenden Schulungsplan zu erarbeiten und gemeinsame Maschinistenschulungen zu organisieren. Fehlbedienungen im Einsatz können Kameraden das Leben kosten, wenn sie zur Brandbekämpfung im Gebäude sind und plötzlich kein Wasser mehr aus dem Rohr kommt. Sachwerte kann man ersetzen, Menschenleben nicht. Im 1. Halbjahr sollte eine gründliche wiederholende Ausbildung und Unterweisung an den Atemschutzgeräten erfolgen. Hierzu gehört auch die Atemschutzüberwachung. Auch sollte die Ausbildung in Retten und Selbstretten, sowie der Umgang mit tragbaren Leitern und das Leitersteigen wieder im Ausbildungsplan aufgenommen und weiter geführt werden.

2007 hatten wir für die LSTE in Eisenhüttenstadt insgesamt 22 Lehrgangsplätze erhalten. 2 Zugführerlehrgänge, 2 Kreisausbilder TM/TF, 2 Fortbildung Wehrführer, 6 Gruppenführerlehrgänge, 2 TH Bahn, 2 Gerätewarte, 2 Ortswehrführer, 2 Notfalltraining Atemschutz und je einen Ölunfall auf dem Gewässer Teil 1 und Teil 2. 21 Plätze konnten auch belegt werden. Alle Kameraden, die dort zu Lehrgängen waren, haben diese auch bestanden.

Durch den Landkreis hatten wir für Ausbildungsmaßnahmen im FTZ ursprünglich 35 Lehrgangsplätze zugesprochen bekommen. Letztendlich waren es nachher insgesamt 66 Lehrgangsplätze für die unterschiedlichsten Lehrgangsarten. Leider wurden dann aber auch 15 Plätze nicht genutzt und sind verfallen. Das Fahrsicherheitstraining komplett. Dann darf man sich nicht wundern, wenn die Stadt Werder bei der Lehrgangsplatzvergabe das nächste Mal weniger Plätze zugeteilt bekommt.

Das Lehrgangsplätze an der LSTE bzw. im FTZ verschenkt werden, muss der Vergangenheit angehören, das habe ich schon im vergangenen Jahr gesagt. Wir können es uns leider nicht immer aussuchen, wann es uns genehm ist. Es muss aber erreicht werden, dass die Plätze, die wir bekommen haben, auch genutzt werden und bei rechtzeitiger Information kann man sicher auch mit einem anderen Verantwortungsträger was tauschen. Es ist unkameradschaftlich den anderen gegenüber, wenn nicht benötigte Plätze im Schubkasten liegen bleiben, anstatt anderen anzubieten oder der Termin ganz einfach verschlafen wurde. Krank, von heute auf morgen kann immer mal jemand werden. Fast alle haben aber auch ein Handy und man kann informieren.

Im Dezember 2006 haben wir in der Stadt Werder einen Grundlehrgang Truppmann Teil 1 mit 9 Kameraden begonnen. 9 Kameraden haben diesen Lehrgang mit „Bestanden“ abgeschlossen und konnten somit in die Einsatzabteilung aufgenommen werden. Ihnen wurde dann auch ein Meldeempfänger übergeben. Einen vorgesehenen Truppmann Teil 2 Lehrgang haben wir abgesagt, weil die Grundvoraussetzungen bei einem Teil der Kameraden noch nicht erfüllt waren. Mit dem Truppmann Teil 2 werden wir in diesem Jahr nach Abschluss des TM 1 beginnen.

Alljährlich wieder haben wir das Baumblütenfest zum bekannten Termin in Werder. Direkte Feuerwehreinsätze in Zusammenhang mit dem Fest waren nicht zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst hat funktioniert und auch der Rettungsdienst hat sich bei mir für die Unterstützung der Kameraden bedankt. Im Jahr 2007 haben wir auf dem Fest die Kommunikation mit Digitalfunk bei den nichtpolizeilichen BOS erstmals unter Einsatzbedingungen im Land Brandenburg getestet. Die Ergebnisse waren sehr gut und haben die Akzeptanz für das System deutlich verbessert. Auch 2008 steht das Blütenfest wieder an und wir sollten unsere Tätigkeit in bewährter Form weiterführen. Schon heute kann ich sagen, auch in diesem Jahr werden wir wieder mit Digitalfunk arbeiten. Wir werden wieder eine Anlage und Endgeräte gesponsert bekommen. Also alle Ortsfeuerwehren beteiligen. Startschuss ist am 26.04.2008.

Die 6. Stadtmeisterschaften im Feuerwehrkampfsport wurden in diesem Jahr durch die Ortsfeuerwehr Werder Stadt hervorragend organisiert und es wurden auch gute Zeiten erreicht. Alle Ortsfeuerwehren haben je eine Mannschaft im Löschangriff gestellt. Den Sieg holte sich die Mannschaft von Derwitz vor Werder und war somit für die Kreismeisterschaften qualifiziert. Das bei den Wettkämpfen die Emotionen auch ein bisschen hoch schlagen, das kann schon mal passieren, sollte aber nicht. Faire und disziplinierte Wettkämpfe sollte das Ziel sein. Bei den Mädchen siegten die Plötziner und bei den Jungen die Plessower in der Disziplin Löschangriff. Erstmals wurde bei den Stadtmeisterschaften auch eine Stafette für Brandschutzzwerge vorgeführt. Ich denke, die Kinder waren Stolz auf das gezeigte.

2008 wird die Ortsfeuerwehr Phöben als Ausrichter für die Stadtmeisterschaften fungieren.  

Nach der Stadtmeisterschaft haben wir kurz entschlossen gemeinsam mit allen Frauen der Ortsfeuerwehren eine Frauenmannschaft Löschangriff aufgestellt und diese bei den Kreismeisterschaften als Stadtmannschaft ins Rennen geschickt. Ein hervorragender 5. Platz ist raus gesprungen. Zielstellung für 2008 sollte ein Platz auf dem Treppchen ganz oben sein.

Die Mädchenmannschaft von der JF Plötzin hat das nicht erwartete geschafft und ist mit hervorragender Zeit Kreismeister 2007 geworden

Im Jahr 2007 haben wir 6 Ortswehrführerberatungen durchgeführt. Ihr habt gemerkt, dass ich auch Aufgaben verteile und auch Forderungen stelle. Mit der Übernahme der Funktion als Ortswehrführer habt ihr auch Aufgaben und Verantwortung übernommen und nicht nur das Recht erlangt, hier auch eine Aufwandsentschädigung entsprechend der gültigen Satzung zu erhalten. Zu kritisieren gibt es in der Hinsicht, dass die Termintreue von einigen Ortswehrführern oftmals nicht so ernst genommen wird. Ich habe auch mehrmals gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn ein Ortswehrführer oder Stellvertreter nicht kann, dann kann auch ein anderer Funktionsträger bzw. Beauftragter geschickt werden. Das die Ortsfeuerwehr aber nicht vertreten ist, finde ich nicht in Ordnung und Verantwortungslos vom Ortswehrführer gegenüber seiner Ortsfeuerwehr. Es kann auch keiner sagen, dass die Termine zu kurzfristig waren. Viele Termine stehen in den Dienstanweisungen drin. Ich möchte nur an den Dienstplan für 2008 erinnern bzw. die Nachweise für die Bundfreigestellten. Es herrscht zwar in der Feuerwehr das Prinzip der Einzelleitung, trotzdem soll und wird nicht nur diktiert, ich lass mich auch gern beraten, höre mir andere Meinungen an und möchte, dass wir mit einer einheitlichen, gemeinsamen Meinung auseinander gehen.

Ich denke, auch im Jahr 2008 werden wir den zweimonatigen Rhythmus der Ortswehrführerberatungen beibehalten. Nur die Stadtwehrführung allein hatte sich auch einige male getroffen. Viele Absprachen oder der Informationsaustausch wurden jedoch telefonisch oder mit E-Mail getroffen. Ein Versäumnis muss ich aber eingestehen. Mein erscheinen in den Ortsfeuerwehren, zu Versammlungen oder Ausbildungsstunden war zu gering. Stichpunktkontrollen habe ich aber bei allen Ortsfeuerwehren getätigt. Ich werde mich bemühen, 2008 öfters in den Ortsfeuerwehren, bei Ausbildung und Beratungen zu erscheinen. Auch wenn keiner im Gerätehaus war, habe ich öfters mal nach dem rechten gesehen.

Ein Höhepunkt in Jahr 2007 war der Tag der Feuerwehr der Stadt Werder (Havel). Die Besucherresonanz war aber nicht besonders. Ein bisschen haben wir unsere gewählten Abgeordneten und die Ortsbürgermeister vermisst. Begrüßen konnten wir aber den Stellvertretenden Landrat Herrn Stein. Vielleicht sind beim nächsten Mal mehr präsent. Wann aber das nächste Mal ist, wissen wir noch nicht. Unsere Kameraden waren enttäuscht von so viel Desinteresse. Von hier noch mal einen ganz besonderen Dank an unsere Kinder aus den Jugendfeuerwehren, die ihre Stände betreut hatten und so lange durchgehalten haben. Eine Auswertung des Wissensquiz haben wir aus Mangel an Beteiligten nicht durchgeführt.

Noch ein paar Worte zur Jugendarbeit. Jugendarbeit heißt, noch mehr Freizeit für die Feuerwehrarbeit aufbringen oder Arbeitszeit verlagern, um rechtzeitig zum Ausbildungsdienst da zu sein. Es darf nicht passieren, dass die Kinder vor dem Gerätehaus stehen und es kommt kein Ausbilder. Die Jugendwarte haben hier eine hohe Verantwortung. Im Juni hatten wir das Jugendzeltlager in Plötzin durchgeführt. Es ist bei unseren Kindern gut angekommen. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren und den Betreuern bedanken. Ihr habt aber auch gemerkt, was diese große Anzahl von Kindern auch für Kraftakte erfordert, wenn Ausflüge vorgesehen sind. Allein schon der Transport vom Zeltlager zu den Stadtmeisterschaften. Solche großen Ausflüge, wie zu einem Spaßbad, können wir nicht mehr organisieren, es sei den, es sponsert jemand einen großen Bus. Machen wir aber Ausflüge mit kleinen Gruppen, dann schaffen wir es  nicht, die Kameradschaft bei den Kindern zu fördern. Vielleicht sollten wir in jedem Jahr ein Zeltlager durchführen. Ansonsten hat bei mir die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert und wo es geht, werde ich die Arbeit unterstützen.

Zu Anfang meines Rechenschaftsberichtes hatte ich schon mal gesagt, ...

Feuerwehr kostet Geld und nicht gerade wenig.

Um so mehr können wir Stolz sein, was unsere Stadtväter den Feuerwehren jährlich zur Verfügung stellen.   

Durch den 16.11.2006, mit dem Brand des Gerätehauses Glindow, ist es jetzt dringend erforderlich, dass hier Nägel mit Köpfen gemacht werden und Klartext gesprochen wird, wenn wir dort eine funktionierende Feuerwehr behalten wollen. In der Zeitung Stand es geschrieben, im Rundfunk wurde es gesagt und der Bürgermeister hat mir sein Wort gegeben, 2008 geht es auch mit dem neuen Gerätehaus in Glindow los. Ich denke aber, die schlüsselfertige Fertigstellung wird nicht mehr in 2008 erfolgen. Wir wollen dort auch was errichten, was Bestand hat für die Zukunft, nicht nur für morgen, sondern auch für übermorgen. Und wenn ich da an die Allgemeine Weisung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der örtlichen Feuerwehren denke, dann liegen wir in allen Risikoklassen in der Gruppe, wo zur Ausrüstung der Feuerwehr ein GWG gehört. Man muss sich ganz einfach damit vertraut machen, das auch eines Tages bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Stadt Werder ein GWG stehen wird und muss. Die Förderung der Stützpunktfeuerwehren durch das Land geht noch ein paar Jahre.

Zum Abschluss noch mal eine Grafik die zeigen soll, dass die Technik, die Fahrzeuge auch gebraucht und genutzt werden. Hier noch mal die Zahlen, wie oft unsere Fahrzeuge zum Einsatz gefahren sind. Auch km mäßig kommt da einiges zusammen.

Unsere Stadtväter wissen eigentlich, dass, was sie sonst noch so alles schaffen wollen, muss durch eine funktionierende, einsatzbereite Feuerwehr geschützt werden. Unsere Bürger, unsere Gäste haben auch ein Recht darauf.

Ich möchte es hier und heute nicht versäumen, auch den Ehepartnern, den Lebenspartnern, den Freundinnen und den Freunden für ihr Verständnis zu danken, wenn der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau alles stehen und liegen läst und seine Aufgabe im Ehrenamt erfüllt.

Auch von mir hier der Dank an die Verwaltung, dem Bürgermeister Werner Große, dem ersten Beigeordneten Hartmut Schröder, insbesondere an den Fachbereich 3 mit der Fachbereichsleiterin Frau Zander und jetzt dem Bereich 6 Herrn Wolf und ihre Mitarbeiter für die gute, enge und fruchtbare Zusammenarbeit im Jahr 2007.

Noch ist das Jahr 2008 nicht alt und ich wünsche mir, dass wir uns wenig bei Einsätzen sehen, aber wenn Einsätze sind, jedoch recht zahlreich und das alle nach jedem Einsatz gesund und munter nach Hause kommen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.            

Lothar Boreck
Stadtwehrführer 

     
     
     
     
     
Nach oben

 
 

04.08.2007

Übung zur Menschenrettung aus Wasser und Bootsbrand
       
Am Samstag, 04.08.2007 führten die Ortsfeuerwehren Töplitz und Phöben zusammen mit der DLRG und dem DRK eine Übung zur Menschenrettung auf Wasser und einem gleichzeitigen Bootsbrand durch. Ein Bericht finden Sie hier.
       
       
Nach oben

15.12.2006
 

15.12.2006

Die erste JHV aller Ortsfeuerwehren der Stadt Werder (Havel) Rechenschaftsbericht
       
Freitag      
       

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Große,
sehr geehrte Ortbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister,
sehr geehrte Vertreter der Fraktionen,
werte Kameradinnen und Kameraden,
werte Gäste 

im Namen der Stadtwehrführung möchte ich alle auf das Herzlichste zur ersten gemeinsamen Jahreshauptversammlung und Rechenschaftslegung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) begrüßen.

Eine Ereignis reiche Zeit, von dem Tage an, wo ich das erste mal meinen Wunsch für eine gemeinsame Jahreshauptversammlung geäußert habe, das war die Jahreshauptversammlung in Plessow Anfang Januar, liegt hinter uns. Es gab Skeptiker, aber auch viele die gesagt haben, das ist richtig, wir sind eine Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) und das muss auch so zum Ausdruck kommen.

Das nun nicht alle hier sind oder kommen konnten, das war mir im Vorfeld auch klar. Das hätte aber auch an jedem anderen Tag passieren können. Einige müssen arbeiten, haben von ihrem Betrieb eine Weihnachtsfeier oder haben andere unaufschiebbare Dinge zu erledigen. Vieles was wir uns für das Jahr 2006 vorgenommen hatten, haben wir gemeinsam erreicht. Einige Dinge konnten wir nicht so umsetzen,  wie ich es gern gewollt hätte und neue Probleme, ich denke hier an den 16.11.2006 mit dem Brand des Gerätehauses der Ortsfeuerwehr Glindow, sind dazu gekommen. Aber auch diese Dinge werden wir meistern. Die Unterstützung durch die Stadt wurde zugesagt und ich glaube daran. Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Auf der Stadtverordnetensitzung am 30.11.2006 haben die Abgeordneten, die Fraktionen, die Ortsbeiräte dem Haushalt 2007 und dem Bau des Gerätehauses der Ortsfeuerwehr Werder (Havel) ihre Zustimmung gegeben. Von hier, von mir und ich denke auch im Namen unserer Kameraden zu sprechen, der Dank an die Abgeordneten, an die Ortsbeiräte und die Verwaltung.

Wir haben einen modernen Fahrzeugpark mit Ausnahme des einen TLF 16 W 50, der noch im Gerätehaus Bliesendorf steht. Auch dieser wird in absehbarer Zeit gegen ein modernes Tanklöschfahrzeug ausgetauscht werden müssen. Ein einsatzbereites zweites Tanklöschfahrzeug wird in der Stadt Werder (Havel) und seinen zugewiesenen Einsatzbereichen dringend benötigt.

Im Rahmen der Neuorientierung der Feuerwehren, der Bildung von Stützpunktfeuerwehren und der darüber möglichen Förderung von Feuerwehrfahrzeugen durch das Land sollten wir es versuchen, trotz aller anderen Belastungen, unseren Eigenanteil aufzubringen. Auch wenn hier der neue Begriff Stützpunktfeuerwehr wieder geschaffen wurde, dann arbeiten wir eigentlich schon lange nach diesen Kriterien. Wir sind eine örtlich taktische Feuerwehreinheit mit einer einsatzbereiten Feuerwehr in Zugstärke nach der FWDV 3, in der auch andere Ortsfeuerwehren integriert sind und fahren überörtliche Einsätze, auf Anforderung oder bereits direkt in der AAO eines anderen Träger des Brandschutzes in der Erstalarmierung eingeplant. Auch spricht man von den Werderaner Kameraden heute anders, positiver als noch vor einem Jahr. Manch ein anderes Amt, eine andere Stadt oder Gemeinde beneidet uns um die Technik, die uns durch unseren Träger des Brandsschutzes, mit Zustimmung der Stadtverordneten und der Ortsbeiräte zur Verfügung gestellt wurden. Auch hier der Dank an alle. Alle Einsatzkräfte haben ihre persönliche Einsatzbekleidung entsprechend der gültigen Vorschriften und die sozialen und die hygienischen Arbeitsbedingungen bzw. die Gerätehäuser entsprechend der gültigen Normen und Vorschriften zuschaffen, ist das nächste, was an den Standorten in Angriff genommen werden muss und wird. Ich möchte der Verwaltung und den Abgeordneten keine Angst machen, unsere Kameraden haben aber ein Recht darauf, nach dem Einsatz vernünftige Lebens- und Arbeitsbedingungen vorzufinden. Dass das nicht von heute auf morgen geht das wissen wir und wo die Prioritäten liegen haben die beiden letzten Bilder gezeigt.

Ich möchte natürlich auch, dass wir in der Öffentlichkeit, bei Festen oder Veranstaltungen mit einer vernünftigen Anzugsordnung auftreten können. Irgendwie beneide ich immer verschiedene Vereine, wie sie in der Öffentlichkeit auftreten. Ja, das sind Vereine, das ist ihr Hobby. Wir als Feuerwehr bekleiden ein Ehrenamt, sind ehrenamtlich in der Freizeit tätig, sind für andere, die in Not sind oder Hilfe benötigen, da. Ich möchte es nicht verschweigen, Feuerwehr kostet nun mal Geld und nicht wenig. Der Gesetzgeber sagt, der Träger des Brandschutzes hat den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehren zu unterhalten. Hier lege ich wert auf den Begriff „leistungsfähige“. Feuerwehr bringt aber auch nicht viel Geld ein. Kostendeckend arbeiten können wir nicht, aber mit den zur Verfügung gestellten Geräten und Ausrüstungsgegenständen vernünftig umgehen, das müssen wir. Oftmals ist es ein harter Kampf, wenn man nicht Feuerwehrleuten klar machen muss, warum wird dies und jenes gebraucht. Warum tun es nicht auch die Geräte und Ausrüstung aus dem Baumarkt für 1,50 €. Wer will nachher vor die Angehörigen treten und sagen, weil ich diese Anschaffung untersagt habe, ich die Zustimmung dazu nicht gegeben habe, kommt dein Mann, deine Frau, dein Sohn, deine Tochter nicht mehr nach Hause oder du musst sie im Krankenhaus besuchen und er behält lebenslang die Schädigung. Jedem muss klar sein, wenn ein Feuerwehrmann oder -frau zum Einsatz fährt, setzt er sein Leben, seine Gesundheit für andere Menschen ein, bewusst oder auch unbewusst. Hier ist die Gesellschaft verpflichtet alles zu tun, das jeder wieder Gesund und munter nach Hause kommt. Dem Letzten muss klar sein, Feuerwehr ist kein Hobby, Feuerwehr ist Berufung und wir haben uns auf die Fahne geschrieben – Retten, Löschen, Bergen und Schützen- und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Da sein für andere, andere die unsere Unterstützung und unsere Hilfe benötigen, also unsere Mitbürger in der Stadt Werder, in den Ortsteilen und natürlich unsere Gäste oder auch nur die Durchreisenden.

Zum Schutz unserer Bürger, bei technischer Hilfeleistung oder bei Bränden wurden durch unsere 7 Ortsfeuerwehren der Stadt Werder (Havel) bis zum 30.11.2006 225 Einsätze gefahren. Den weit aus größten Anteil daran hat die Ortsfeuerwehr Werder Stadt mit 189 Einsätzen.

Die überwiegende Anzahl der Einsätze, 142, waren Einsätze zur Technischen Hilfeleistung. Die hohe Zahl der Wasserschäden im Bereich der technischen Hilfeleistung ist hauptsächlich durch den Starkregen im Februar auf vereistem Boden zurück zu führen. Aber auch die Einsatzzahlen bei Personen in Gefahr, Verkehrsunfälle und die Einsätze nach Unwetter sind erheblich. Jeder Einsatz bedeutet immer, Leid für Personen, einen Bürger, eine Familie ist durch irgendein Ereignis zu Schaden gekommen.

Glücklicherweise war die Zahl der Alarmierungen zu Brandeinsätze mit 83 deutlich geringer. Tatsächliche Brände die wir zu bekämpfen hatten, waren es dann nur 44. Als besondere Brandeinsätze können erwähnt werden, der Brand in der Spritzlackiererei beim Schaltgerätewerk Anfang des Jahres mit erheblichem Sachschaden, der Bungalowbrand auf dem Finkenberg, die beiden Brände während des Baumblütenfestes in Glindow und Werder, der Kellerbrand in Glindow und das jüngste Ereignis, der Brand des Feuerwehrgerätehauses in Glindow. Eine große Anzahl von Alarmierungen war aber auch durch Auslösungen von Brandmeldeanlagen zu verzeichnen. Glücklicherweise waren es alles Fehlalarmierungen bzw. die Anlagen haben zwar richtig reagiert, ein Eingreifen der Feuerwehr war aber nicht erforderlich.

Betrachtet man nun die einzelnen Ortsteile und Gebiete, so war die Einsatzhäufigkeit in der Werder Stadt mit 120 Einsätzen, gefolgt von Glindow mit 26 am größten. 11 mal wurde eine Feuerwehr der Stadt zur Unterstützung eines anderen Trägers des Brandschutzes eingesetzt. Die größte Entfernung legte hier die DLK der OFw Werder zurück.

Sie wurde im September zu einem Wohnhausbrand nach Jeserig in der Gemeinde Wiesenburg / Mark gerufen. Wie mir vom Ordnungsamtsleiter und vom Gemeindewehrführer berichtet wurde, haben unsere Kameraden dort sehr gute Arbeit geleistet. 18 mal waren unsere Feuerwehren auf einer Bundesautobahn im Einsatz.

Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Ortsfeuerwehr Werder 189 mal, die OFw Glindow / Bliesendorf, jetzt muss ich hier mal unterscheiden nach Gruppe Glindow mit 52 mal und die Gruppe Bliesendorf 16 mal alarmiert.  Die OFw Plötzin wurde 19 mal, die OFw Phöben 18 mal, die OFw Plessow 6 mal, die OFw Derwitz 6 mal und die OFw Töplitz 17 mal   alarmiert.

Jetzt könnte man diese Rechnung noch weiterführen, wie viele Einsatzstunden waren unsere Kameraden unterwegs.

Werte Gäste, glauben sie mir, da kommt eine gewaltige Zahl zum Vorschein. Diese Stunden werden Ehrenamtlich absolviert und liegen größten teils im Freizeitbereich der Kameraden. Die wenigsten Stunden sind die Kameraden durch den Arbeitgeber freigestellt worden und wo der Arbeitgeber die Kameraden zum Einsatz gehen läst, kann ich nur Dank sagen.

Zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wurden zwei größere Einsatzübungen durchgeführt. Die erste in Plötzin, in der Woche am Abend des 10.08.2006 auf dem Gelände von der Kühl- und Lagerhallen GbR mbH an der Halle von DISOS und die zweite am Sonnabend den 07.10.2006, noch ein bisschen größer als in Plötzin, in Plessow an der Schule des Bundesfinanzministeriums. Hier wurden zusätzlich die SEG`n des Landkreises, die Notfallseelsorger und der 1. Technische Zug des Landkreises alarmiert. In der Auswertung wurden die Fehler und Mängel aufgezeigt und auch unsere Schwachpunkte. Der größte Schwachpunkt ist der Mangel an einsatzbereiten Atemschutzgeräteträgern. Weil diese nicht ausreichend vorhanden waren, konnten viele Aufgaben erst verspätet erledigt werden. Wir haben derzeit in der Stadt 88 Atemschutzgeräteträger. In Plötzin waren 23 anwesend und in Plessow in der Anfangsphase waren es gar nur 9. Mit der Nachalarmierung der weiteren Ortsfeuerwehren standen dann ebenfalls 23 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Trotzdem, bei so einer angenommenen Lage viel zu wenige. Die Konsequenz im Ernstfall, das Tote zu beklagen gewesen wären. Personen die wir nicht oder erst verspätet hätten Retten könnten. Auch 2007 ist die weitere Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern vorgesehen. Hier müssen wir alle Reserven aufspüren und mobilisieren. Hier noch mal an alle Kameraden den Dank für ihre Einsatzbereitschaft im Übungs-, Ausbildungs- und Einsatzdienst.

Die zu geringe Anzahl an Atemschutzgeräteträger habe ich nun erwähnt. Wie sieht es mit der Stärke unserer Feuerwehren allgemein aus.  Im Mai 2006 haben wir die Ortsfeuerwehren von Glindow und Bliesendorf zu einer gemeinsamen Ortsfeuerwehr Glindow / Bliesendorf zusammengelegt. Somit sind es nur noch 7 Ortsfeuerwehren. Der Ausbildungsdienst wurde zuvor ebenfalls schon gemeinsam durchgeführt. Ebenfalls gemeinsam organisieren die Ortsfeuerwehren von Plötzin, Plessow und Derwitz, sowie Phöben und Töplitz die gemeinsame Ausbildung. Von der Ortsfeuerwehr Werder Stadt kommt je nach Thema und Bedarf Einsatztechnik mit dazu. Die Ausbildung soll dahin geführt werden, dass alle Kameraden mit der Technik der Stadt umgehen können. Bei der Spezialtechnik, wo eine Sonderausbildung gefordert wird, wird dies ausgeklammert. Insgesamt haben wir in der Stadt Werder 150 Einsatzkräfte in der Einsatzabteilung. Außerdem sind noch 34 Kameraden bzw. Kameradinnen da, die noch nicht über die erforderliche Grundausbildung, mindestens Truppmann Teil 1, verfügen. Einige Kameraden haben von mir in den letzten Wochen Post erhalten, wo ich sie aufgefordert habe regelmäßig am Ausbildungs- und soweit schon berechtigt, am Einsatzdienst teilzunehmen, bzw. sich zu äußern, wie sie sich ihre weitere Mitgliedschaft in der Feuerwehr vorstellen. Weitere Briefe werden folgen, wenn ich feststellen muss, dass sich wieder einige der Grundausbildung entziehen wollen. Sollten sie sich in der angegebenen Frist nicht äußern und ihren Dienst nicht wieder aufnehmen, werde ich entsprechend der Dienstlaufbahnverordnung den Ausschluss aussprechen müssen. Bei jeweils einem Kameraden der Gruppe Glindow und der OFw Plötzin habe ich dieses bereits getan. Je zwei Kameraden der Ortsfeuerwehr Phöben und der Gruppe Bliesendorf, sowie 3 Kameraden der Ortsfeuerwehr Werder haben 2006 ihren Austritt erklärt. Anfang 2007 werden wir mit einem neuen Grundlehrgang Truppmann Teil 1 beginnen. Die Vorbereitung dazu läuft. Die Zahl 150 hört sich zwar viel an, wenn man aber die Tageseinsatzbereitschaft in den einzelnen Ortsfeuerwehren betrachtet, da kann einem angst und bange werden. Es ist klar, wenn keine Arbeitgeber in den Orten sind, dann gehen die Kameraden in andere Orte arbeiten und stehen für die Feuerwehr im Heimatort nicht zur Verfügung. Aber selbst, wenn einer einen Job im Ort gefunden hat, ist damit noch nicht klar, dass der Kamerad bei einem Alarm auch die Arbeitstelle verlassen kann. Die größte Sorge in der Frage der Einsatzbereitschaft, ob am Tage oder in der Nacht, macht mir zurzeit die Ortsfeuerwehr Phöben. Hier ist auch die Personaldecke sehr gering. Eine doppelte Besetzung der Funktionen wird nicht mal mehr erreicht und wir wollten eigentlich eine dreifache Besetzung schaffen. Durch die Zusammenlegung der Ortsfeuerwehren Glindow und Bliesendorf machte sich natürlich auch eine Anhörung zu einer neuen Ortswehrführung erforderlich. Diese wurde mit dem Ergebnis, das Kam. Heiko Schlunke als OWF, Kam. Bodo Nickel als Stellvertreter und Kam. Norbert Wils als Sprecher der Gruppe Bliesendorf die Ortswehrführung bilden, durchgeführt. Ebenfalls Neuanhörungen machten sich durch den Wohnortwechsel vom Kam. Schmidt in der Ortsfeuerwehr Werder und Rücktritt von der Funktion des Ortswehrführers durch Kam. Gunke in der Ortsfeuerwehr Phöben erforderlich. In Werder wurde nach gründlicher Überlegung in der Wehrführung der Kam. Wolfgang Schwarz zum Stellvertreter und in Phöben der Kam. Detlef Gräbnitz zum Ortswehrführer und Kam. Daniel Göhrs zum Stellvertreter berufen. Da die Kameraden Göhrs und Schwarz noch nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, ist die Berufung erstmal für zwei Jahre. Sollten Sie in der Frist die erforderliche Qualifikation erlangen, ist die Berufungszeit automatisch auf sechs Jahre verlängert. Neuanhörungen zu Ortswehrführungen machen sich ebenfalls noch in Plötzin wegen Ablauf der Berufungsfrist von 6 Jahren und in Derwitz erforderlich. Hier arbeiten die Ortswehrführungen zurzeit amtierend. In Plötzin ist die Anhörung im Januar 2007 vorgesehen.

Als Hauptaufgabe für 2007 steht weiterhin die Verbesserung der Qualität in der Ausbildung. Das heißt, die Ausbilder, die Gruppen- und Zugführer haben sich gründlicher auf die Ausbildung vorzubereiten. Im Januar ist die Unfallschutzbelehrung, die auch das Fahren mit Sonderrechten beinhalten sollte, auf einem hohen Niveau vorzubereiten und durchzuführen. Unter hohem Niveau verstehe ich nicht nur vorlesen und alle hören zu. Unterlagen sind in allen OFw dafür vorhanden. Es ist die Ausbildung an der Technik der Feuerwehren der Stadt zu verstärken. Hierunter fällt auch die Ausbildung an den Feuerlöschpumpen. Der Stadtgerätewart Fahrzeuge / Pumpen ist gefordert, einen entsprechenden Schulungsplan zu erarbeiten. Fehlbedienungen im Einsatz können Kameraden das Leben kosten, wenn sie zur Brandbekämpfung im Gebäude sind und plötzlich kein Wasser mehr aus dem Rohr kommt. Sachwerte kann man ersetzen, Menschenleben nicht. Im 1. Halbjahr sollte eine gründliche wiederholende Ausbildung und Unterweisung an den Atemschutzgeräten erfolgen. Hierzu gehört auch die Atemschutzüberwachung. Der Unfall mit 2 toten Feuerwehrmännern und einem beinahen bei einem Brandeinsatz in Tübingen hat die Wichtigkeit gezeigt. Auch sollte die Ausbildung in Retten und Selbstretten wieder im Ausbildungsplan aufgenommen und weiter geführt werden.

2006 hatten wir für die LSTE in Eisenhüttenstadt insgesamt 21 Lehrgangsplätze erhalten. 2 Zugführerlehrgänge, 1 Kreisausbilder AGT, 1 Hubrettungsmaschinistenlehrgang und ein Gruppenführerlehrgang F III mussten wir zurückgeben. Die Kameraden hatten zu den Terminen von ihren Arbeitgebern kein frei erhalten. Ein Lehrgangsplatz wurde durch die LSTE abgesagt. Alle Kameraden, die dort zu Lehrgängen waren, haben diese auch bestanden. Durch den Landkreis hatten wir für Ausbildungsmaßnahmen im FTZ ursprünglich 44 Lehrgangsplätze zugesprochen bekommen. Letztendlich waren es nachher insgesamt 77 Lehrgangsplätze für die unterschiedlichsten Lehrgangsarten. Leider wurden dann aber auch 9 Plätze nicht genutzt und sind verfallen. Da höre ich durch Zufall, dass beim Kettensägenlehrgang zwei Plätze nicht besetzt wurden.

Ich frage den KBM, warum hast du mich nicht angerufen und mitgeteilt das Plätze frei sind. Ich hätte kurzfristig Kameraden hinschicken können. Du weist, dass ich hier Bedarf habe. Anschließend hätte ich im Boden versinken können, als ich erfahre, es waren unsere Kameraden aus der Stadt Werder die dort nicht erschienen waren.

Das Lehrgangsplätze an der LSTE bzw. im FTZ verschenkt werden, muss der Vergangenheit angehören. Wir können uns leider nicht immer aussuchen, wann es uns genehm ist. Es muss aber erreicht werden, dass die Plätze, die wir bekommen haben, auch genutzt werden. Bei rechtzeitiger Information kann man sicher auch mit einem anderen Träger was tauschen. Es ist unkameradschaftlich den anderen gegenüber, wenn nicht benötigte Plätze im Schubkasten liegen bleiben, anstatt anderen anzubieten oder der Termin ganz einfach verschlafen wurde. Krank, von heute auf morgen kann immer mal jemand werden. Fast alle haben aber auch ein Handy und man kann informieren.

Im Dezember 2005 haben wir in der Stadt Werder einen Grundlehrgang Truppmann Teil 1 mit 29 Kameraden begonnen. 16 Kameraden haben diesen Lehrgang mit „Bestanden“ abgeschlossen und konnten somit in die Einsatzabteilung aufgenommen werden. Ihnen wurde dann auch ein Meldeempfänger übergeben. Im 2. Halbjahr 2006 haben wir mit den Kameraden, die schon vor längerer Zeit den TM 1 gemacht haben, die weiterführende Ausbildung zum Truppmann Teil 2 begonnen. Da einige Kameraden nicht die erforderlichen Ausbildungsstunden  vorweisen konnten, wurde sie von der Wehrführung nicht für die Ausbildung zugelassen. So haben wir den Lehrgang mit 8 Kameraden begonnen. Die Prüfung am 02.12.2006 konnten 7  Kameraden mit bestanden abschließen. Ein Kamerad zeigte sehr mangelhafte Grundkenntnisse.

Alljährlich wieder haben wir das Baumblütenfest zum bekannten Termin in Werder. Direkte Feuerwehreinsätze in Zusammenhang mit dem Fest waren nicht zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst hat funktioniert und auch der Rettungsdienst hat sich bei mir für die Unterstützung der Kameraden, speziell bei dehnen auf der Inselstadt eingesetzten, bedankt. Auch 2007 steht das Blütenfest wieder an und wir sollten unsere Tätigkeit in bewährter Form weiterführen. Also alle Ortsfeuerwehren beteiligen. Startschuss ist am 28.04.2007.

Die 5. Stadtmeisterschaften im Feuerwehrkampfsport wurden in diesem Jahr durch die Ortsfeuerwehr Töplitz hervorragend organisiert und es wurden auch hervorragende Zeiten erreicht. Auch so eine Veranstaltung fördert die Zusammenarbeit, auch wenn unsere Hauptaufgabe als Feuerwehr woanders liegt. Man lernt sich kennen und arbeitet auch im Einsatz anders zusammen. Bei den Stadtmeisterschaften 2007 sollten auch Mannschaften von Werder-Stadt und von Derwitz wieder an den Start gehen. Wer 2007 als Ausrichter fungieren will, steht noch nicht fest. Nochmals zur Erinnerung, bei den Männern war die Mannschaft von Plötzin die Beste, bei den Jungen die von Plessow und bei den Mädchen die von Plötzin. Beim Kreisausscheid in Reetz konnte dann unsere Mädchenmannschaft sogar mit Laufbestzeit beim Löschangriff nass den hervorragenden 2. Platz belegen. Grund, dass es nicht der erste Platz wurde, war der Altersschlüssel. Vielleicht schaffen wir es aber auch, dass Mannschaften von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) 2007 nicht nur in der Disziplin Löschangriff an den Start gehen.

Das Jahr 2006 hatten wir mit einem Arbeitsessen begonnen, zu dem die Ortswehrführer eingeladen wurden. Es sollte ein Dankeschön für ihre geleistete Arbeit sein und auch eine Motivation für die kommenden Aufgaben. Ihr habt an meinem Leitungsstiel sicherlich gemerkt, dass ich nicht alles allein mache, sondern auch Aufgaben verteile und auch Forderungen stelle. Mit der Übernahme der Funktion als Ortswehrführer habt ihr auch Aufgaben und Verantwortung übernommen und nicht nur das Recht erlangt, hier auch eine Aufwandsentschädigung entsprechend der gültigen Satzung zu erhalten. Weiterführend wurden noch 5 Ortswehrführerberatungen im Jahr 2006 durchgeführt. Das jemand zu den Beratungen nicht kommen kann, kann immer mal passieren. Ich habe auch mehrmals gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn dann ein anderer Funktionsträger bzw. Beauftragter geschickt wird. Das die Ortsfeuerwehr aber nicht vertreten ist, finde ich nicht in Ordnung und Verantwortungslos vom Ortswehrführer gegenüber seiner Ortsfeuerwehr. Zu kritisieren gibt es in der Hinsicht, dass die Termintreue von einigen Ortswehrführern oftmals nicht so ernst genommen wird. Es kann auch keiner sagen, dass die Termine zu kurzfristig waren. Viele Termine stehen in den Dienstanweisungen drin. Ich möchte nur an den Dienstplan für 2007 erinnern. Bis heute liegt mir nur der Plan von der Ortsfeuerwehr Glindow / Bliesendorf vor. Es kann auch keiner sagen, dass die Beratungen nutzlos und überflüssig waren. Ein bisschen lange haben sie manchmal gedauert und da möchte ich mich bei den Ehepartnern entschuldigen. Die  Themenvielfalt und unsere Aufgabe als Feuerwehr machte dies aber erforderlich. Es herrscht zwar in der Feuerwehr das Prinzip der Einzelleitung, trotzdem soll und wird nicht nur diktiert, ich lass mich auch gern beraten, höre mir andere Meinungen an und möchte, dass wir mit einer einheitlichen, gemeinsamen Meinung auseinander gehen.

Ich denke, auch im Jahr 2007 werden wir den zweimonatigen Rhythmus der Ortswehrführerberatungen beibehalten. Nur die Stadtwehrführung allein hatte sich auch einige male getroffen. Viele Absprachen oder der Informationsaustausch wurden jedoch telefonisch oder mit E-Mail getroffen. Ein Versäumnis muss ich aber eingestehen. Mein erscheinen in den Ortsfeuerwehren, zu Versammlungen oder Ausbildungsstunden war zu gering. Stichpunktkontrollen habe ich aber bei allen Ortsfeuerwehren getätigt. Hier werde ich mich bemühen, 2007 öfters in den Ortsfeuerwehren, bei Ausbildung und Beratungen zu erscheinen. Auch wenn keiner im Gerätehaus ist, werde ich mal nach dem rechten sehen, wie jüngst Anfang November. Das Protokoll haben alle Ortswehrführer erhalten. Die Ortsfeuerwehr Werder stand nicht mit im Protokoll, weil die Fahrzeuge zu diesem Zeitpunkt im Einsatz waren. Die allgemeinen Aussagen trafen aber auch auf die OFw Werder zu.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war der Tag der Feuerwehr der Stadt Werder (Havel). Dieser Tag ist bei der Bevölkerung und ich denke auch bei unseren Politikern gut angekommen. Ein bisschen vermisst habe ich aber unsere gewählten Abgeordneten, die sich hier auch mal ein Bild von der Feuerwehr hätten machen können. Vielleicht sind beim nächsten Mal mehr präsent. Für das nächste Mal heißt aber auch, noch mehr Reklame, auch in den Ortsteilen, obwohl wir hier einiges gemacht haben. Und wenn ich hier sage das nächste mal, dann haben wir mit den Ortswehrführern gemeinsam beschlossen, diesen Tag jährlich hier in Werder zu veranstalten. Ich war zwar der Meinung, diesen Tag auch mal in einen anderen Ortsteil zu verlegen, wurde aber überstimmt. Ich denke, wir bleiben bei dem Termin im September und das müsste dann der 22. sein. Wir sollten schon jetzt anfangen und uns Gedanken machen, welche Schauelemente dieses mal gezeigt werden sollen. Einige Gedanken habe ich da schon und das eben dieses Mal einige Schauelemente nicht so funktioniert haben, da müssen wir beim nächsten Mal eben dran arbeiten. Die Aufklärung zum Thema vorbeugender Brandschutz sollte hier auch ihren Stellenwert bekommen. Ich suche noch einen freiwilligen Ortswehrführer oder Stellvertreter, der sich im nächsten Jahr um die Organisation kümmert. Ein Hintergrund des Tages war ja auch, die Jugendarbeit wieder anzukurbeln und Kinder für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr zu begeistern. Von hier noch mal einen ganz besonderen Dank an unsere Kinder aus den Jugendfeuerwehren, die den Stand betreut hatten.

Die Fortsetzung dieser Veranstaltung zur Bildung von Jugendfeuerwehren in den Ortsteilen bzw. Stärkung der schon vorhandenen wurde im November im Gerätehaus Werder gestartet. Ganz ehrlich, mit so einem starken Interesse und so vielen Besuchern habe ich nicht gerechnet. Im Ergebnis haben sich jetzt 18 Kinder bei der Jugendfeuerwehr angemeldet und mit dem Ausbildungsbetrieb wurde begonnen. Wir wollen hoffen, dass viele dabei bleiben und später dann den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr in einem Ortsteil aufnehmen. Bei der Jugendarbeit würde ich mir aber noch eine bisschen stärkere Beteiligung der Schulen, sprich der Lehrer, wünschen. Wir Feuerwehrleute wissen zwar was von Feuerwehr, aber mit Kinder arbeiten bedeutet auch Pädagogik. Jugendarbeit heißt aber auch, noch mehr Freizeit für die Feuerwehrarbeit aufbringen oder Arbeitszeit verlagern, um rechtzeitig zum Ausbildungsdienst da zu sein. Es darf nicht passieren, dass die Kinder vor dem Gerätehaus stehen und es kommt kein Ausbilder. Die Jugendwarte haben hier eine hohe Verantwortung. Ich denke, hier wird sicher der Stadtjugendwart noch was sagen können, auch zur Jugendarbeit speziell in Töplitz mit der Ganztagsschule. Am 25.08.2006 hatten wir den Tag der Jugendfeuerwehr bei der Ortsfeuerwehr Phöben durchgeführt. Auf Grund der Wetterlage und der Sorge um die Gesundheit der Kinder stand die Veranstaltung kurz vor dem Abbruch. Ich denke, trotz der Wetterlage war die Veranstaltung gut angekommen. Der Jahresabschluss mit der Jugendfeuerwehr wird morgen mit dem Besuch eines Spaßbades in Fürstenwalde begangen. Ansonsten hat bei mir die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert. An den Beratungen der Jugendwarte habe ich regelmäßig teilgenommen. Auch ich habe mal bei der Jugendfeuerwehr angefangen, damals hieß es noch Arbeitsgemeinschaft Junge Brandschutzhelfer. Das war so 1960/61.

Zu Anfang meines Rechenschaftsberichtes hatte ich schon mal gesagt,

Feuerwehr kostet Geld und nicht gerade wenig.  

Um so mehr können wir Stolz sein, was unsere Stadtväter den Feuerwehren jährlich zur Verfügung stellen. So konnte in diesem Jahr ein neues Mehrzweckfahrzeug, gedacht als Nachschubfahrzeug und als Mannschaftstransporter zur Verfügung gestellt werden. Dieses Fahrzeug wurde zur Ortsfeuerwehr Plötzin gegeben und wird jederzeit Einsatzbereit gehalten.

Bei einigen Einsätzen wurde das Fahrzeug schon benötigt und alarmiert. Die nächsten größeren Aufgaben sind jetzt, dass das lange geplante Gerätehaus in der Ortsfeuerwehr Werder Saniert und umgebaut wird. Die Planung dazu ist im vollen Gange.   Durch den 16.11.2006, mit dem Brand des Gerätehauses Glindow, ist es erforderlich geworden, auch in diesem Ortsteil, wenn wir dort eine funktionierende Feuerwehr behalten wollen, ein neues Gerätehaus schnellstens zu errichten. Es ist mir klar, man baut nicht von heut auf morgen ein neues Gerätehaus. Das wir eine gewisse Zeit mit einem Provisorium leben müssen ist allen klar. Es muss aber alles daran gesetzt werden, dass so schnell wie möglich eben diese beiden Häuser fertig gestellt werden. Das Schützenhaus, die Bismarkhöhe sind freiwillige Leistungen die erbracht werden, die Feuerwehren sind Pflichtaufgaben der Stadt. Ich denke auch, dass die Kameraden bereit sind, gewisse Eigenleistungen zu bringen und den Bau zu unterstützen. Ich vertraue hier der Stadt, den Funktionsträgern, den Abgeordneten, den Ortsbeiräten, dass sie alles daran setzen werden, das diese Maßnahmen so schnell wie möglich abgeschlossen werden.

Zum Abschluss noch mal eine Grafik die zeigen soll, dass die Technik, die Fahrzeuge auch gebraucht und genutzt werden. Hier noch mal die Zahlen, wie oft unsere Fahrzeuge zum Einsatz gefahren sind.

Unsere Stadtväter wissen eigentlich, dass, was sie sonst noch so alles schaffen wollen, muss durch eine funktionierende, einsatzbereite Feuerwehr geschützt werden. Unsere Bürger, unsere Gäste haben auch ein Recht darauf.

Ich möchte es hier und heute nicht versäumen, auch den Ehepartnern, den Lebenspartnern, den Freundinnen und den Freunden für ihr Verständnis zu danken, wenn der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau alles stehen und liegen läst und seine Aufgabe im Ehrenamt erfüllt.

Auch von mir hier der Dank an die Verwaltung, den Bürgermeister Werner Große, insbesondere an den Fachbereich 3 mit der Fachbereichsleiterin Frau Zander und ihre Mitarbeiter für die gute, enge und fruchtbare Zusammenarbeit im Jahr 2006.

Allen Anwesenden, allen Kameradinnen und Kameraden, den Ehepartnern, den Freundinnen und den Freunden wünsche ich angenehme und ruhige Feiertage im Kreise der Familie und alle gute für das Jahr 2007. Für das Jahr 2007 wünsche ich mir, dass wir uns wenig bei Einsätzen sehen, aber wenn Einsätze sind, jedoch recht Zahlreich und das alle nach jedem Einsatz gesund und munter nach Hause kommen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.            

Lothar Boreck
Stadtwehrführer

     
     
     
     
Bericht auf Werder-Portal.de    
Nach oben

23.09.2006
 

23.09.2006

Tag der Feuerwehr 2006
 
 
       
Samstag      
       
Ein gelungener Tag!

Am vergangenen Sonnabend organisierte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) den ersten "Tag der Feuerwehr". Dieser Tag begann mit einem Festumzug vom Gerätehaus in der Kemnitzer Str. bis zum Hartplatz hinter dem Ärztehaus. Der Bürgermeister und der Stadtwehrführer der Stadt Werder (Havel) eröffneten mit einer Begrüßungsrede die Veranstaltung. Es nahm auch die Bundestagsabgeordnete Frau Katharina Reich teil. Sie richtete Worte der Anerkennung an die ehrenamtlichen Kräfte. Die Ortsfeuerwehren gaben Einblick in das Aufgabenfeld der Feuerwehr. Bereichert wurde dieser Tag durch die Beteiligung weiterer Dienste- und Hilfsorganisationen, wie die SEG, DLRG, DRK, Polizei und der Kampfmittelräumdienst, die durch Vorführungen und Ausstellungsexponate Einblick in ihren Tätigkeitsbereiche schafften.

Kam. Christian Franke

   
   
 
 
 

Am 23.09.2006 wurden zum Tag der Feuerwehr Feuerwehrspiele und ein Wissensquiz für Kinder veranstaltet. 48 Kinder haben an allen Disziplinen teilgenommen und kamen in die Auswertung. In der Altersgruppe Kinder unter 6 Jahren wurden die Zwillinge Julie und Lucien Dessaudes , 3 Jahre und aus dem Kindergarten Anne Frank, als die Besten ermittelt.

In der Altersgruppe 6 - 10 Jahre waren die Besten Lucie Große und Nikita Brennicke, beide 9 Jahre aus der Karl-Hagemeister-Schule. In der Altersgruppe 10 – 13 Jahre waren Alexander Bezdek (12 Jahre) aus dem Ernst-Häckel-Gymnasium und Steffen Schlunke (10 Jahre) aus der Freien Schule am Zernsee die Besten. Die genannten Kinder erhielten am 29.09.2006, aus den Händen des Stadtwehrführers vor ihren Klassenkameraden und Lehrer, eine Anerkennungsurkunde und ein Ehrengeschenk der Stadtwehrführung, mit den besten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg.

 
Beitrag von www.werder-portal.de
Artikel PNN
Artikel PNN mit Bilder
 
Artikel Generalanzeiger
 
Fotoalbum (pps.) 8MB
Nach oben

 
 

19.06.2004
(11.00 Uhr)

75 Jahre OFw Plötzin
       
Am Samstag, 19.06.2004, feiert die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel)- Ortsfeuerwehr Plötzin - Ihr 75 jähriges Bestehen. Im Rahmen eines Festaktes wird um 11.00 Uhr das neue Gerätehaus durch den Bürgermeister der Stadt Werder (Havel), Herrn Werner Große, übergeben. Im Anschluß sind einige Vorführungen sowie die Ausstellung alter und moderner Löschtechnik geplant. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Kamerad Stephan Kranig

       
       
Nach oben

05.06.2004
 

05.06.2004

 
 
 
       
Samstag      
       
Im Rahmen des 75 jährigen Bestehens der Löschgruppe Bliesendorf finden am 05.06.2004 ab 09.30 Uhr auf dem Sportplatz Bliesendorf die 3. Stadtmeisterschaften im Feuerwehrsport statt.
Folgende Disziplinen werden ausgetragen: Löschangriff (nass) Männer und Jugend und Gruppenstafette Jugend. Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für die Kreismeisterschaften im September 2004. Allen Teilnehmern viel Erfolg.

Kam. St. Kranig
       
       
Nach oben

03.04.2004
 

03.04.2004

 
 
 
       
Samstag      
       
Anerkennung der Truppmannausbildung.
Am 03.04.2004 haben Kameradinnen und Kameraden der zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) hinzugekommenen Ortsteilfeuerwehren letztmalig die Möglichkeit - sich auf Grund Ihrer langjährigen Zugehörigkeit und Tätigkeit - die Qualifikation eines Truppmannes durch eine Prüfung anerkennen zu lassen. Damit kann diese verantwortungsvolle und ehrenamtlichen Tätigkeit fortgesetzt werden.

Kam. V. Kranig 
       
       
Nach oben

 
 

30.01.2004

Jahreshauptversammlung OFw Glindow
       
Im Gerätehaus.
       
       
Nach oben

 
 

29.01.2004

Jahreshauptversammlung OFw Phöben
       
Im Gerätehaus.
       
       
Nach oben

 
 

24.01.2004
(19.00 Uhr)

Jahreshauptversammlung OFw Plötzin
       
In der örtlichen Gaststätte.
       
       
Nach oben

 
 

24.01.2004
(16.00 Uhr)

75 Jahre Feuerwehr Bliesendorf
       
Anlässlich des 75 jährigen Bestehens der Ortsfeuerwehr Bliesendorf findet am 24.01.2004 um 16 Uhr eine Festveranstaltung im Gemeindehaus Bliesendorf unter Teilnahme des Bürgermeisters der Stadt Werder (Havel), Herrn Werner Große, und des Stadtwehrführers, Kam. Volkmar Kranig statt.
       
       
Nach oben

23.01.2004
 

23.01.2004

Jahreshauptversammlung OFw Stadt Werder (Havel)  
       
Freitag      
       
Jahreshauptversammlung: Glückwünsche und Ehrungen ...
Neben der Auswertung von zahlreichen Einsätzen und Ereignissen des vergangenen Jahres, der Vorrausschau auf das kommende Jahr 2004 und der Bekanntgabe vo Neuerungen im Löschzug der Stadt Werder (Havel), fanden auch Beförderungen im Rahmen von der bestandenen Truppmannausbildung und Glückwünsche zu anderen bestandenen Ausbildungen / Lehrgängen statt.

Hierzu einige Bilder...

       
       
Nach oben

 
 

15.10.2003

Erster Spatenstich für das neue Gerätehaus im Ortsteil Plötzin

       
Am 15.10.2003 fand im Werderaner Ortsteil Plötzin der erste Spatenstich für das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Plötzin statt. Der Bürgermeister der Stadt Werder, Herr W. Große, der Ortsbürgermeister, Herr S. Frömling, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Herr Lindicke, sowie der Ortswehrführer von Plötzin, Kam. W. Neumann, nahmen diesen Spatenstich vor und verbinden damit die weitere Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten für die Plötziner Kameraden, nachdem sie bereits 1999 ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 8/6 erhielten.
Nächstes Jahr soll das Gerätehaus zum 75 jährigen Bestehen der Plötziner Wehr eingeweiht werden.

Kamerad Stephan Kranig

       
       
Nach oben

07.10.2003
 

07.10.2003

 
 
 
       
Dienstag      
       
Sehr geehrte Kameraden des Löschzuges Werder,

am 07.10.2003 findet ab 18.30 Uhr die Anhörung, zur Besetzung der Führungspositionen des Löschzuges, durch den Stadtwehrführer statt. Es sind alle Kameraden des Löschzuges Werder zur Teilnahme aufgerufen.

Kam. Stephan Kranig

       
       
Nach oben

 
 

12.-14.09.2003

80 Jahre Feuerwehr Glindow
       

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) Ortsfeuerwehr Glindow feierte vom 12.09.2003 bis 14.09.2003 ihr 80 jähriges Bestehen.
Die Feierlichkeiten begannen am Freitag um 20.00 Uhr mit einem Fackelumzug. Begleitet vom Spielmannszug Werder begab sich der Umzug von der Feuerwehr zum Festplatz in die Luise-Jahn-Straße mit anschließendem Lagerfeuer.

Am Samstag fand um 10.00 Uhr vor dem Gerätehaus der Feuerwehr die offizielle Eröffnung der Feierlichkeiten, durch die Beigeordnete Frau Rietz sowie den Stadtwehrführer, Kam. Volkmar Kranig, statt. An der Feier nahmen der Löschzug und die Ortsfeuerwehr der Stadt Werder (Havel), die Feuerwehr aus Geltow, die Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Preußisch – Ströhen in Nordrhein – Westfalen sowie weitere Gäste teil.

Zu besichtigen waren neben modernster Lösch- und Hilfeleistungstechnik auch historische Geräte und Fahrzeuge der Feuerwehr.

Um 14.00 Uhr demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr an der Grundschule ihre Leistungsfähigkeit in Form eines Gebäudebrandes mit Personenrettung mittels DLK 23/12.

Die Blaskapelle aus Brück begleitete den Frühschoppen am Sonntag vor der Feuerwehr. Um 12.00 Uhr zeigte die Ortsfeuerwehr Glindow, wie man  ein Gebäudebrand mit Hilfe einer Handdruckspritze vor ca. 100 Jahren löschte.

Heiko Schlunke
Ortswehrführer

       
Einige Bilder der Einsatzübung:



 
       
Nach oben