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Sehr geehrter Herr
Bürgermeister Große,
sehr geehrte Abgeordnete,
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
sehr geehrte Gäste,
im Namen der Stadtwehrführung möchte ich alle
auf das Herzlichste zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung und
Rechenschaftslegung der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) für
das Jahr 2009 begrüßen.
Ein Ereignis reiche Zeit liegt wieder mal hinter
uns und ich möchte es nicht versäumen,
mich bei allen für die geleistete Arbeit
im Jahr 2009 zu bedanken und wünsche allen noch ein frohes, erfolgreiches
und vor allem ein gesundes Jahr 2010. Der Dank geht auch an die Ehepartner,
an die Lebenspartner und kurz gesagt an die zweite bessere Hälfte, die viel
Verständnis aufgebracht haben. Neben den rund 3208 Einsatzstunden, die bei
239 Einsätzen im Jahr 2009 geleistet wurden, kommen dann immer noch die
Stunden für die Ausbildung und die Stunden für die Pflege und Wartung der
Ausrüstung und der Technik dazu. Ich will kein Ehrenamt schmälern,
aber was Feuerwehrfrauen und -männer
leisten, das liegt über dem Normalen. In unserem Ehrenamt kann die meiste
Zeit nicht geplant werden.
Wenn der Pieper geht, dann heißt es wir werden
entsprechend unserer Verpflichtung zum Retten, Löschen, Bergen und Schützen
gebraucht. Keiner kann vorher sagen, wann ist er wieder zurück und kommt er
gesund und munter zu seiner Familie
zurück.
All unser tun und handeln ist darauf
ausgerichtet, jederzeit für unsere Stadt, für unsere Bürger und Gäste in Not
da zu sein. Ich möchte mal ein Zitat aus
einem Gerichtsurteil vom Oberverwaltungsgericht Münster aus dem Jahr 1987
heranziehen. "Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung
eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass
in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht bzw. ausgebrochen war
beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen
einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss".
An dieser Aussage hat sich bis heute nichts
geändert.
Unser Bürgermeister wird sicher nachher sagen,
wir haben in den letzten 2 Jahren noch
nie so viel in die Feuerwehr,
in den Brandschutz investiert wie je zuvor. Ich
will ihm die Zahlen auch nicht vorweg nehmen. Zwei Gerätehäuser wurden
angefangen zu bauen, wovon das erste in
kürze an die Ortsfeuerwehr Werder übergeben werden kann,
das neue Tanklöschfahrzeug im Rahmen der
Beschaffung von Fahrzeugen für die Stützpunkfeuerwehren wurde bezahlt, das
Jahr zuvor das neue Boot gekauft und trotzdem sind da noch immer Forderungen
und Wünsche; Es ist schon Richtig, unsere Stadt,
unsere Abgeordneten haben viel Geld für
die Feuerwehr bereitgestellt und hier kann man nur Danke sagen. Es ist nun
mal so,
Sicherheit kostet viel Geld.
Wenn
wir aber qualitative Arbeit leisten sollen und das wollen wir, dann ist es
ganz einfach erforderlich,
auch die entsprechende Ausrüstung und Technik
bereit zu stellen und den Erfordernissen der heutigen Zeit, dem heutigen
Stand der Technik
anzupassen.
Ich will nicht sagen, dass wir
in unsere Stadt Werder (Havel) mit all
unseren Ortsteilen schlecht ausgerüstet sind,
trotzdem fehlt noch so einiges. Es kann
wieder jeder schmunzeln und sich seinen Teil denken. Ich sage es trotzdem
noch mal, wenn das Schwimmbad in Werder gebaut wird, dann muss hier in der
Stadt Werder auch an Gefahrguteinsätze
gedacht werden. Gefahrgut Gerätewagen stehen in Teltow und in Belzig, dass
dauert zu lange. Technik und Ausrüstung
kaufen,
vernünftige Arbeits-
und Lebensbedingungen schaffen, ist alles
möglich, wenn die finanziellen Mittel bereitgestellt werden.
Was wir aber nicht kaufen können,
das sind die Menschen,
die die
Technik bedienen. Das ist ein großes
Problem unserer Zeit. Wir sind in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt
Werder (Havel) z. Z. 150 Einsatzkräfte. Die
Zahl ist konstant zu 2008. Einige haben
uns verlassen,
einige sind neu dazu gekommen. Jeder neu dazu
gekommene benötigt aber erstmal seine Ausrüstung und Ausbildungszeit, um
eine vollwertige Einsatzkraft zu werden.
Auch heute werden wir noch 16 Kameradinnen und
Kameraden in die Freiwillige Feuerwehr aufnehmen. Ich würde mich freuen,
wenn diese 16 auch alle dabei bleiben.
Ich kann aber schon
heute sagen,
das wird nicht passieren. Es wird ein
Studium begonnen oder die Lehrstelle liegt weit außerhalb der Stadt
Werder (Havel) und
ein Umzug ist angesagt. Nicht selten geht der
Umzug dann auch in ein anderes Bundesland.
Eine aktuelle Statistik besagt,
dass sich die Mitgliederzahlen bei der
Freiwilligen Feuerwehr,
in allen neuen Bundesländern, im Verhältnis von
2008 zu 2009 weiter verringert haben und sich die Mitgliederzahlen in den
alten Bundesländern weiter erhöht haben.
Wo liegen wohl da die Ursachen? Als ich 2009 in
Ahrweiler auf einen
Lehrgang war,
da hat mir ein Lehrgangsteilnehmen aus
Niedersachsen gesagt,
schönen Dank für die drei gut ausgebildeten
Kameraden von euch. Mit Kameraden von euch meinte er Kameraden aus den neuen
Bundesländern, die bei ihm im Ort Arbeit gefunden haben. Ich habe schon mal
gesagt,
wenn die Politik
auf Landesebene
nicht schnell handelt, die Kameraden im Ehrenamt
nicht besser gefördert werden, das sie hier bleiben, dann ist das Ehrenamt
"Freiwillige
Feuerwehr"
bald eine bedrohte Spezies. Es müssen geeignete
Wege gefunden werden,
um die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr
attraktiver zu gestalten,
mehr Anreize zu schaffen und die persönliche und
zeitliche Belastung zu verringern. Die an gedachte Feuerwehrrente ist nicht
das Mittel. Sie würde ja erst nach dem 65zigsten Lebensjahr
greifen. Schon heute sollte an die Entlastung der aktiven Kameraden gedacht
werden. Ich denke hier zum Beispiel an eine finanzielle Entlastung durch
einen Steuerfreibetrag und nicht an Steuern für Aufwandsentschädigungen,
die zu zahlen sind. Ich denke hier an
eine Entlastung für Arbeitgeber, die zum
einen Feuerwehrleute beschäftigen und diesen auch gestatten beim Alarm ihren
Arbeitsplatz zu verlassen.
Das Thema Feuerwehrführerschein ist ja am Ziel
vorbei geschossen. Genauso wie beim Erlass der Mehrwertsteuer
bei der Führerscheinklasse Cl. Wir benötigen,
wie
auch viele andere auch,
die Klasse C bzw. sogar die Klasse CE. Wir,
unsere Kameraden werden dafür bestraft,
dass die Technik bei Stützpunktfeuerwehren umfangreicher und größer ist.
In vielen
Köpfen unserer Mitbürger gehört die Feuerwehr ganz selbstverständlich zu
einer kommunalen Leistung. Über das System selbst
werden sich keine Gedanken gemacht.
Was waren die Freiwilligen Feuerwehren als sie gegründet wurden, es waren
Selbstschutzorganisationen von Bürgern für Bürger.
Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
Dieses kann nur funktionieren, wenn die Bürger auch mitmachen. Wir
müssen über geeignete Veranstaltungen der
vielfältigsten Art versuchen die Mitgliederwerbung zu verbessern. Wir
brauchen dazu auch die Politiker, aus der Stadt Werder (Havel), dem
Landkreis und aus der Landesregierung die ihre Unterstützung geben und bei
jeder Gelegenheit die Wichtigkeit der Feuerwehr betonen. In den Reihen der
örtlichen Arbeitgeber und über das Rathaus muss ein feuerwehrfreundliches
Klima geschaffen werden, um die Probleme im Bereich der Freistellung zu
vermeiden.
Die Entwicklung
der Altersstruktur, durch die Flucht aus Gemeinden ohne ausreichende
Infrastruktur, werden die Personalprobleme in den kommenden Jahren mit
Sicherheit zunehmen.
Es muss auch erreicht werden, dass die
persönliche Belastung verringert wird. In der Frage der Einsatztätigkeit
kann da schlecht was passieren. Die Einsatzhäufigkeit kann nicht geplant
werden, an der Fort-
und Ausbildung kann es keine Abstriche geben.
Eine Entlastung der einzelnen Kameraden kann nur bei der Pflege und Wartung
der Technik und der Ausrüstung, bei der Prüfung der Geräte entsprechend der
gültigen Prüfvorschriften und bei der Fahrzeugpflege erreicht werden.
Sicherlich sind auch noch weitere Aufgaben,
wie zum Beispiel die Verantwortung für
Brandmeldeanlagen in den öffentlichen Einrichtungen
zu nennen.
Zu Anfang nannte ich schon mal die
Zahl von 239 Einsätzen
im Jahr 2009, das sind 3 mehr als 2008.
Darunter waren natürlich auch einige Fehlalarmierungen, die
Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Tragehilfe und aber auch
spektakuläre Einsätze, wie der
Wohnungsbrand im März im Scheunhornweg mit einer toten Person,
der Brand Nebengelass in Neu Plötzin im März, der Brand der Reithalle
in Töplitz im August oder auch die verschiedenen Verkehrsunfälle.
Problemeinsätze sind immer wieder die allseits "beliebten" Ölspuren und der
Unsicherheit für unsere Führungskräfte. Hier gibt es noch immer keine
rechtsverbindlichen klaren Aussagen, wo fängt sie an und wo
hört die Zuständigkeit
der Feuerwehr auf,
da es auch keine eindeutige Regelung vom Land
gibt. 30 mal
wurde unsere
Feuerwehren
2009
zur Beseitigung von
Ölspuren gerufen. Dieses
Problem ist zum Glück nicht nur unseres. Auch
andere
Gebietskörperschaften
und Feuerwehren
schlagen
sich mit dieser Problematik
rum. 38 mal waren es Brandmeldeanlage,
die
die
Alarmierung
der Feuerwehr
zur Folge hatte.
Glücklicher Weise
waren
es alles Einsätze,
wo
nach wenigen Handgriffen
der Einsatz beendet werden
konnte. Hätte der Junge Mann im Scheunhornweg bereits
einen Brand- bzw. Rauchmelder in der Wohnung gehabt,
würde er sicher noch heute leben.
Der Vermieter beabsichtigt,
2010 alle Wohnungen mit Rauchmelder
aus-
bzw. nachzurüsten.
Im Fazit kann aber gesagt
werden, durch den hohen Ausbildungsstand und die Motivation unserer
Kameraden haben wir
alle Einsatzaufgaben 2009 Erfolgreich und
zur
Zufriedenheit gelöst.
Einige Male waren wir auch zur
Unterstützung
anderer
Gebietskörperschaften
gerufen
worden.
Wir sind bereit,
auch
die an
uns gestellten
Aufgaben 2010 mit
einem
hohen Niveau
zu lösen.
Im Jahr
2009 machte
es sich erforderlich, in
einigen Ortsteilen neue
Ortswehrführungen,
wegen Rücktritt der
Ortswehrführung oder
wegen
abgelaufener
Dienstzeiten,
neu zu besetzen.
Dazu wurden
in den Ortsfeuerwehren
von Werder,
von Plessow
und Derwitz Anhörungen zur Besetzung der Funktionen
durchgeführt. Im Benehmen
mit der Verwaltung
wurden die entsprechenden
Kameraden
in ihren Funktionen bestätigt
bzw. neue
Berufungen vorgenommen.
Ebenso waren die Dienstzeiten meiner beiden
Stellvertreter abgelaufen. Nach einer Anhörung und dem benehmen mit dem
Kreisbrandmeister konnten die Kameraden in ihren Funktionen bestätigt
werden.
Zufrieden
bin ich nicht mit der Lehrgangsbeschickung
an der Kreis- und der Landesfeuerwehrschule.
Zum einen haben
wir
nicht alle beantragten Lehrgangsplätze
bekommen und zum anderen
konnten die wenigen zugeteilten Plätze auch nicht voll ausgeschöpft werden.
Ursachen waren kurzfristige Erkrankungen von Kameraden und nicht
Freistellungen durch die Arbeitgeber.
Beim Atemschutzübungslauf
konnte ich oftmals erst hinterher feststellen, dass
wieder einige
Kameraden ihren Termin nicht wahrgenommen hatten. Für 2010 ist das
Kontingent an Lehrgangsplätze an
der Landesfeuerwehrschule noch geringer ausgefallen.
Ich habe den Eindruck,
als ob es beabsichtigt ist,
dass
immer mehr Landesaufgaben
an die unteren
Verwaltungen abgegeben werden
und das Land will sich aus der
Verantwortung immer weiter zurückziehen.
An den
Kreismeisterschaften
im Feuerwehrsport
haben
auch 2009
wieder
Mannschaften
aus unserer Stadt teilgenommen.
Im Ergebnis
der
Stadtmeisterschaften
hatten sich
die Jungenmannschaft
von
Plessow,
die Mädchenmannschaft
aus Plötzin,
die
Männermannschaft
aus Derwitz
und unsere
Stadtmannschaft
Frau qualifiziert.
Besonders
erfolgreich kamen
die Mädchen
aus Plötzin zurück.
Sie konnten
zum zweiten
Mal den
Kreismeistertitel
erringen.
Aber auch alle anderen
Mannschaften
haben gute Zeiten
hingelegt,
auch wenn es hier nicht für fordere Plätze oder einen Platz
auf dem
Treppchen reichte. Wenn man aber eben die Zeiten gesehen hat, dann
waren es gute
Ergebnisse.
Jedoch sollte man nicht glauben verfallen, wir
waren
im Feuerwehrsport gut,
dann ist alles
gut.
Das wichtigste ist die Sicherstellung der
Einsatzbereitschaft und darunter verstehe
ich auch die Teilnahme
an der Aus-
und Fortbildung. Hier
gib
es bei einigen
Kameraden
noch große Defizite. Ich werde mir die Teilnahmenachweise
der regelmäßigen Ausbildung 2010 genauer
ansehen
und erwarte, dass die Teilnahmenachweise
nach Beendigung des Dienstes ohne Verzug gefaxt werden.
Lobend erwähnen muss ich hier wieder die
Jugendwarte, die mit viel Elan bei der Sache sind und nicht immer in ihrer
Ortswehr die nötige Unterstützung erfahren.
Auch wurde in Werder und in Glindow versucht,
trotz der zurzeit noch widrigen Umstände,
die ja allen zur genüge bekannt sind, die Kinder bei der Stange zu halten.
Ich denke, das ist auch gelungen. Ein paar Wochen müssen wir hier noch
überbrücken. Zurzeit haben
wir in der Jugendfeuerwehr der Stadt Werder (Havel) insgesamt 59 Kinder. Die
Zahl hat sich verringert, weil wir eben noch heute einige
von der Jugendfeuerwehr bei den Erwachsenen aufnehmen werden. Von Phöben
wurde schon signalisiert, dass in kürze mit neuen Aufnahmeanträgen zu
rechnen ist. Auch in Töplitz schnuppern einige Kinder rein und ich denke,
auch von hier werden in kürze Aufnahmeanträge kommen. Die größte
Jugendgruppe mit zurzeit 18 Kindern ist in Werder.
Was stehen nun für 2010 für neue Aufgaben an.
Wir haben mit 19 Kameradinnen und Kameraden einen Truppmann 1 Lehrgang
begonnen. Wenn dieser im Juni abgeschlossen ist, werden wir mit einem
Truppmann 2 Lehrgang beginnen. Die Stadtmeisterschaften im Feuerwehrsport
werden in diesem Jahr durch die Ortsfeuerwehr Glindow organisiert und am
selben Tag ist dann noch vorgesehen den Tag der offenen Tür im Gerätehaus
Glindow durchzuführen. Vorgesehen
ist der 29.05.2010. Ich hoffe, dass bis zu diesem Termin die Bauarbeiten am
Gerätehaus Glindow abgeschlossen sind und auch das neue Haus im Betrieb ist.
Mit Fertigstellung des Glindower Gerätehauses
erfolgt auch die Fahrzeugumsetzung, wie mit den Ortswehrführern und der
Verwaltung besprochen. Auch in Werder sollte ein Tag der offenen Tür
durchgeführt werden. Da aber ein Fertigstellungstermin noch nicht in Sicht
ist und wir hier nicht bloß leere Räume zeigen wollen,
werden wir uns zu einem möglichen Termin
noch verständigen.
2008 hatten wir in einer Ortswehrführerberatung
beschlossen, die Kreismeisterschaften im Feuerwehrsport für 2010 nach Werder
zu holen. Dementsprechend wurde an den Kreisfeuerwehrverband 2008 der Antrag
gestellt. Leider konnte sich der Verband bis heute noch nicht entschließen,
wegen einer von uns beantragten langfristigen Planungssicherheit,
hier eine positive Äußerung zu tätigen.
Diese Kreismeisterschaften sollten im Zeichen ,,120 Jahre Freiwillige
Feuerwehr Werder"
stehen. Ich gehe davon aus,
dass es den Zuschlag nicht geben wird.
Trotzdem feiert die Ortsfeuerwehr Werder in diesem Jahr ihr l20 jähriges
Bestehen. Die Anregung des Bürgermeisters,
aus Anlass dieses Ereignisses abermals in
der Stadt Werder (Havel) einen Tag aller Sicherheitskräfte,
wie wir ihn hier in Werder schon vor zwei
Jahren durchgeführt hatten, zu wiederholen. Diesmal eben unter unserer Regie
vereint mit allen BOS.
Die Anregung habe ich an die Ortswehrführung von
Werder weiter gegeben. Der mögliche Termin wäre der 25.09.2010.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte
Abgeordnete, werte Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden,
Ich möchte mich nochmals bei unserem Bürgermeister
und den Stadtverordneten für die großzügige Bereitstellung von
Haushaltsmittel für den Brandschutz im letzten Jahr in unserer Stadt Werder
(Havel) bedanken. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark haben wir als Freiwillige
Feuerwehr eine sehr gute Ausstattung, wofür uns einige Freiwillige
Feuerwehren beneiden.
Doch haben wir als Freiwillige Feuerwehr der Stadt
Werder (Havel) noch einige Wünsche, die in den Haushaltsberatungen in den
nächsten Jahren einfließen sollten.
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Schaffung einer Planstelle „ Hauptamtlicher Gerätewart“. Die
geeignete Methode ist die Beschäftigung eines hauptamtlichen Gerätewartes,
mit der Aufgabe eines Hausmeisters für alle Gerätehäuser der Freiwilligen
Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) und Gerätewart für feuerwehrtechnische
Ausrüstung. Zusatzaufgaben.
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Es ist an die Ersatzbeschaffung von Ausrüstung und Technik zu denken,
die in den nächsten Jahren durch Ablauf von Normen und Fristen ausgesondert
werden muss, weil diese den Feuerwehrtechnischenstandart nicht mehr
entsprechen.
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Umrüstung von analogem Funk auf digitalen Funk
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Beschaffung eines Gerätewagens Logistik mit Zusatzbestückung –
Gefahrguteinsatz.
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Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gerätehäusern,
speziell in Töplitz und Phöben
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Jede Kameradin und jeder Kamerad sollte eine Ausgangsuniform
bekommen.
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Ersatzbeschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (z.B. Hupf 4
Hose) für unser Kameradinnen, Kameraden und der Jugendfeuerwehrbekleidung.
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Anschaffung eines stärkeren Rettungssatzes für die technische
Hilfeleistung.
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Wünschenswert wäre auch eine Wärmebildkamera, die das Auffinden von
Personen und Glutnestern erleichtert und auch bei anderen Einsätzen
hilfreich sein kann.
Ich wünsche allen Kameradinnen,
Kameraden und unser Jugendfeuerwehr viel Gesundheit, dass jeder vom
Ausbildungsdienst und den Einsätzen gesund zu seiner Familie zurückkehrt und
dass wir in unserer Stadt Werder (Havel) keinen Unfall in der Feuerwehr
haben.
Ich
danke für die Aufmerksamkeit ! |